Montag, 1. Mai 2006

Rede auf der Kundgebung zum 1. Mai 2006, dem Internationalen Tag der Werktätigen, auf dem Platz der Revolution

Liebe Mitbürger!

Sehr verehrte Gäste!



Bei dieser Rede knüpfe ich an die vorangegangene vom 29. April um 22:35 Uhr an, die nur einige Stunden zurückliegt: es ging um Bush und den Terrorismus.



Zum ersten Mal gaben die Vereinigten Staaten zu, dass Posada Carriles mit dem Schiff Santrina illegal in Miami eingereist ist.



Nach dreizehn Monate währendem Schweigen auf unsere beharrlichen Fragen veröffentlichte der Nuevo Herald von Miami am vergangenen 22. April Dokumente des FBI, die von der Staatsanwaltschaft dem Bundesgericht vorgelegt wurden, das die Terroristen Santiago Álvarez und Osvaldo Mitat prozessiert. In diesen Dokumenten wird von den US-amerikanischen Behörden erstmalig zugestanden, dass der Mörder Luis Posada Carriles Ende März 2005 an Bord des Schiffes Santrina – es gehört Santiago Álvarez Fernández Magriñá – illegal in die Vereinigten Staaten eingereist ist.



Wir haben dies oft angeprangert und den Herrn Präsidenten der Vereinigten Staaten aufgefordert, dass er sagen solle, was er hierüber wisse. Es geschah genau so, wie von der Zeitung Por Esto! und von Kuba im März und April 2005 informiert wurde.



Obwohl recht ungewöhnlich und fast schon öffentlich bekannt, griff das Ministerium für nationale Sicherheit, dem der Schutz der Vereinigten Staaten vor Terrorismus obliegt, erst am 17. Mai vergangenen Jahres zu seiner Festnahme, nachdem der Terrorist gewissen US-amerikanischen Medien eine Pressekonferenz gegeben hatte. Währenddessen leugnete Washington die ganze Zeit über, seinen Aufenthaltsort zu kennen.



Gilberto Abascal, Kronzeuge der Staatsanwaltschaft im Prozess Santiago Álvarez Fernández Magriñá und Osvaldo Mitat informierte die Behörden über seine Beihilfe zur illegalen Operation, Posada von der mexikanischen Isla Mujeres auf dem Garnelenfangschiff Santrina geheim nach Miami zu bringen.



In einem von Generalstaatsanwalt Alexander Acosta und dem assistierenden Anwalt Randy Hummel unterzeichneten Dokument heißt es, Abascal, Informant des FBI, habe den Tatbestand gemeldet. Die Eröffnung zu Posada erscheint in einem Schreiben der Staatsanwaltschaft vom 27. Februar 2006, es ist die Beantwortung auf ein Gesuch des Anwalts Arturo Hernández, der Fernández Magriñá vertritt.



„Er (Abascal) war auch mit Santiago Álvarez Fernández Magriñá auf dessen Schiff (Santrina) nach Mexiko gereist zu dem erfolgreichen Abenteuer des Menschenschmuggels, als das sich die illegale Einreise von Luis Posada in die Vereinigten Staaten erwies“, heißt es in dem Schreiben.



El Nuevo Herald gestand zu, dass „es das erste Mal ist, dass ein Regierungsdokument bestätigt, dass ein Informant des FBI zu Posada während seines Transports nach US-amerikanischem Staatsgebiet Verbindung hatte“. Die kubanische Regierung hielt seit April letzten Jahres an dieser Version fest. Sie stützt sich auf eine Reportage der mexikanischen Zeitung Por Esto! – im Nachhinein von den kubanischen Behörden absolut genau geprüft und bestätigt. Es ist dies etwas, das von Posada stets geleugnet wurde – er versichert, in die Vereinigten Staaten per Auto über die Grenze zu Texas gelangt und dann mit dem Omnibus nach Miami gefahren zu sein – und der US-Regierung durch ihre auch auf dem Schiff reisenden Beamten vom ersten Tag an bekannt war.



Abascal, Álvarez und Mitat gehörten neben dem Kapitän José Pujol und Rubén López Castro zur Besatzung der Santrina. Das Schiff war nach Isla Mujeres ausgelaufen und waren am 14. März 2005 in einer Riffzone aufgelaufen. Es nahm Kontakt auf zu den mexikanischen Behörden und erhielt die Genehmigung, Richtung Miami auszulaufen, wo es vier Tage später anlangte.



Bei Einschätzung der Eröffnung durch die FBI-Dokumente erklärte der hervorragende Anwalt José Pertierra, gesetzlicher Vertreter der Regierung Venezuelas zur Auslieferung des Terroristen kubanischer Herkunft und venezolanischer Einbürgerung im Website CUBADEBATE:



„Indem die US-Staatsanwaltschaft bestätigt, dass Posada Carriles auf der Santrina zusammen mit Santiago Álvarez Fernández Magriñá in die Vereinigten Staaten eingereist ist, bietet sie der Glaubwürdigkeit von Posada, von Álvarez, ihren Komplizen, ja sogar der des Weißen Hauses Schach.



Illegal in die Vereinigten Staaten eingereist, bedienten sich Posada und Komplizen der Lüge, um die Crew der Santrina zu schützen. „Einen Terroristen bei seiner illegalen Einreise in die USA zu unterstützen ist ein sehr ernster und mit mehreren Jahren Freiheitsentzug bestrafter Verrat. Auch das Lügen zugunsten der Deckung eines Verrats ist Landesverrat“, fügte der Rechtsexperte hinzu.



„Jetzt nun erfahren wir, dass einer der Helfer Posadas zur illegalen Einreise ins Land für den FBI arbeitete. So ist es offensichtlich, dass dem Weißen Haus stets bekannt war, auf welche Weise Posada ins Land gekommen ist, mit wem er einreiste und wo er wohnte“, versicherte Pertierra und fügte hinzu: „Es ist dies ein Schandfleck für alle.“



Wusste es der FBI –so Pertierra-, dann wusste es das Ministerium für Nationale Sicherheit. „Warum also erfolgte seine Festnahme nicht im März? Warum werden nicht gegen Álvarez und Mitat die Belastungsmomente der Beihilfe zur illegalen Einreise eines Terroristen eingebracht?“



Einen Monat vor der Bekanntmachung durch den Herald sandte das Amt für Immigration und Zollkontrolle der USA ein Schreiben an Posada Carriles, in dem die Gründe dargelegt werden, weshalb der als schlichter „illegaler Immigrant“ prozessierte Verbrecher noch weiter in Haft verbleibt. Im Schreiben teilt das Amt für Immigration und Zollkontrolle der USA Posada mit: „Sie werden vom Amt für Immigration und Zollkontrolle der Vereinigten Staaten nicht aus der Haft entlassen, denn wie weiter vorn ausgeführt, stellen Sie weiterhin eine Gefahr für die Gemeinschaft und ein Risiko für die Flüge dar.“



An anderer Stelle heißt es: „Ihr Register der Beteiligung an ungesetzlichen Handlungen, der Beziehungen zu in Straftaten verwickelten Personen und Beteiligung an Gewaltakten zeigt, dass Ihnen die Sicherheit der Menschen generell nichts bedeutet und dass Sie zur Beteiligung an Aktivitäten neigen, welche die Bestimmungen der Einbürgerungs- und Einwanderungsbehörde (INS in Englisch) in seinem § 212 a) verbieten und die für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten eine Gefahr darstellen.“



„Außerdem zeigte er seinen Widerwillen hinsichtlich der Auswirkungen seiner Handlungen auf die Sicherheit und das Wohlergehen der Menschen und ihrer Güter. Informationen aus offenen Quellen sowie aus seinen eigenen Erklärungen bringen ihn mit der Planung und Koordinierung einer Reihe von Bombenlegungen in Hotels und Restaurants in Zusammenhang, zu denen es während mehrerer Monate des Jahres 1997 in Kuba kam. Dazu noch wurden ihm am 20. April 2004 in Panama Delikte gegen die Nationale Sicherheit und Fälschung öffentlicher Urkunden angelastet, wofür er zu je sieben und einem Jahr Freiheitsentzug verurteilt wurde. Wenngleich ihn die Präsidentin Panamas später für diese Delikte begnadigte, so hat doch eine ausländische Begnadigung als solche keinerlei Wirkung im Hinblick auf die Immigrationsgesetze der Vereinigten Staaten. Eine Prüfung seiner Verhaftung und seines Deliktregisters zeigt, dass unmittelbar nach dem Prozess und dem Freispruch von den in Venezuela formulierten Anklagen wurde sein Freispruch in der Berufung für ungültig erklärt und dass, während ein neuer Verhandlungstermin für die Anschuldigungen ausstand, unternahmen Sie mehrere Fluchtversuche und konnten schließlich der Haftanstalt entkommen. Wegen Ihres langen Registers von gesetzwidrigen Aktivitäten und Gewaltakten, die zum Tod unschuldiger Zivilpersonen führten, wäre Ihre Freilassung eine Gefahr für die Gemeinschaft und die Nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten." Am Schluss des Schreibens bringt das Amt für Immigration und Zollkontrolle der Vereinigten Staaten dem Terroristen in Erinnerung: „Ihre Sachkenntnis der Annahme falscher Identitäten, Ihre Nichtachtung der Immigrationsgesetze der Vereinigten Staaten, Ihre erfolgten Fluchtversuche und das Vorliegen eines fälligen internationalen Auslieferungsantrages beweisen, dass Sie, falls Sie aus der Haft entlassen werden, eine beträchtliche Fluchtgefahr darstellen.“



Ungeachtet der von diesem Amt der Vereinigten Staaten in seinem Schreiben genannten Fakten genießt Posada Carriles weiterhin Privilegien und wird absolut nicht wie ein Verbrecher behandelt. Warum? Während in diesen Tagen Tausende illegaler Immigranten verfolgt, verhaftet und in ihre Länder zurückgeschickt werden, inmitten der in den letzten Jahrzehnten stärksten politischen Mobilmachung der Latinos, wird dem Terroristen Luis Posada Carriles die Gunst einer fast 6-stündigen Anhörung zur Erledigung seiner Einbürgerung in den Vereinigten Staaten zuteil.



Ein Artikel der mexikanischen Zeitung Por Esto! – die Zeitung schrieb auch über das Missgeschick der Santrina bei Islas Mujeres – beschuldigt ganz offen die mexikanischen Behörden, die Operation des Übersetzens von Posada Carriles von Mexiko nach den Vereinigten Staaten gewusst und unterstützt zu haben.



Unter der Schlagzeile „Encubrieron al terrorista“ (Sie deckten den Terroristen) schreibt der Journalist Renán Castro: „Was seit März 2005 durch journalistische Anzeigen von der Zeitung Por Esto! angeprangert wird, anerkennen jetzt die US-amerikanischen Behörden auf den Gerichten; es ist die gleiche Anschuldigung, die die Glaubwürdigkeit des Weißen Hauses in Schach hält – wenn ihm überhaupt noch irgendeine verblieben war, würde ich sagen.



Weiter heißt es im Artikel: „Posada Carriles, aus Honduras, Guatemala und Belice kommend, reiste in Mexiko ein, ging nach Cancún und Isla Mujeres, nachdem er mit Unterstützung der mexikanischen Bundesregierung durch Quintana Roo-Gebiet gereist war.



„Beamte der Bundesregierung bewerkstelligten den Mitgliedern der Kubanisch-Amerikanischen Nationalstiftung (FNCA) den Schutz zur Gewährleistung der Sicherheit des internationalen Terroristen in jener Woche, die er verborgen auf Isla Mujeres weilte und auf die Ankunft des Schiffes wartete, das ihn nach Miami, Florida, brachte.



„Ab dem 14. März 2005 wies die Zeitung Por Esto! auf die Machenschaften der FNCA-Leute hin, als das kubanisch-amerikanische Schiff „Santrina“ in der als „El Farito“ bekannten Riffzone auflief und das unter dem Kommando seines Eigners, Santiago Álvarez Fernández Magriñá an die Quintana Roo- Küste gelangt war.



Die „Santrina“ fuhr unter Schutz und Schirm einer inexistenten Naturschutzstiftung, Marina Caribe Viva and Research, Inc., geleitet von Ernesto Abreu, ebenfalls Terrorist und Schlüsselfigur der Operation von Schutz und Transport von Posada Carriles von Honduras nach Miami, Florida über Mexiko. Sie versuchten, diese verdeckte Operation zu verbergen, um die Einreise des internationalen Kriminellen in Miami, Florida, zu erleichtern.



„Damals offenbarte die Zeitung Por Esto! mit Bildmaterial und Aussagen von Augenzeugen die Anwesenheit der Terroristen José Pujol, Ernesto Abreu sowie Santiago Álvarez Fernández Magriñá, nachdem sie vom mexikanischen Küstenschutz geborgen worden waren und die Jacht nach Isla Mujeres zur Routineinspektion überführt worden war.



„Es kamen drei und vier fuhren weg“, lauteten die Schlagzeilen im April 2005, als die kubanische Regierung die Welt über die Anwesenheit von Posada Carriles auf mexikanischem Staatsgebiet alarmierte und Comandante Fidel Castro Ruz von der Bundesregierung Erklärungen über die verdeckte Operation forderte, die hier abgelaufen war, um dem internationalen Terroristen die Flucht und folgende Einreise in die Vereinigten Staaten zu gewährleisten.



Die journalistischen Recherchen ergaben, dass die Bundesbehörden das Auslaufen des Schiffes, das Posada Carriles nach Miami brachte, beschützt hatten. Dieser ging am Kai der Hafenhauptverwaltung (API) am 15. März 2005 zusammen mit den drei Kubaner-Amerikanern an Bord, die in jenem US-Hafen ausgelaufen waren, um die Route Miami-Bahamas-Isla Mujeres zu befahren.



„Wäre die „Santrina“ im Morgengrauen des 14. März in der Riffzone „El Farito“ nicht aufgelaufen, so hätte man gar nichts erfahren,“ - fährt das mexikanische Presseorgan fort – „denn der Schutz seitens der mexikanischen Behörden zur Gewährleistung der Sauberkeit der Operation war gewährleistet; und so konnte den Verpflichtungen entsprochen werden, die der amtierende Präsident Mexikos, Vicente Fox Quesada, eingegangen war, der sich mit distinguierten Mitgliedern der Kubanisch-Amerikanischen Nationalstiftung in Miami ziemlich eng angefreundet hatte, als er seine Proselytenarbeit dort verrichtete, die ihm dann im Juli 2000 zur Inhaberschaft der Exekutivgewalt verhalf.“ So schließt der Artikel.



Die Zeitung Por Esto! spielte eine ganz außerordentliche Rolle beim Denunzieren der Art und Weise, auf die der monströse Terrorist Luis Posada Carriles, Freund und Schützling der Bushs, in das Staatsgebiet der Vereinigten Staaten eindrang, deren Außenministerium zynisch und schamlos den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez der Verschwägerung mit dem Terrorismus bezichtigt und Kuba ein terroristisches Land nennt.



Doch war damit etwa die unendliche Kette grober den Terrorismus betreffender Lügen des US-Präsidenten am Ende? Unmöglich!



Noch am 19. April, als wir den 45. Jahrestag des Sieges in Playa Girón begingen, wurde bekannt, dass man in Los Angeles, Kalifornien, einen Mann namens Robert Ferro festgenommen hatte. Dieser hatte in seinem Haus in Geheimverstecks und Zimmern Feuerwaffen im skandalösen Umfang von 1571 Stück sowie ein paar Handgranaten versteckt.



Kaum festgenommen, erklärte Ferro, er sei Mitglied der kubafeindlichen Terroristenorganisation Alpha 66 und habe eine Gruppe von 100 Mitgliedern in Kalifornien und Miami, die bereit stehen und ausgebildet sind für Aktionen gegen die kubanische Regierung.



Die Zeitung Los Angeles Times, eine der bedeutendsten der Vereinigten Staaten, veröffentlichte am 28. April, also vor 72 Stunden, einen langen Artikel, in dem neben vielen weiteren Abschnitten zu lesen ist:



„Ein Mann in Upland, des illegalen Waffenverkaufs in seiner Wohnung angeklagt, sagte diesen Donnerstag bei einem Interview in der Haftanstalt, dass ihm einige der Waffen von der US-Regierung verdeckt zugeliefert worden waren in der Absicht, Fidel Castro zu stürzen.



„Die Polizei meldet, Robert Ferro habe 1571 Feuerwaffen und einige Handgranaten in Geheimfächern und geheimen Zimmern seines Hauses verborgen gehalten. Er wurde vergangene Woche festgenommen. Bei einer Hausdurchsuchung im Zusammenhang mit einem anderen Fall stieß man auf die Waffen.



Doch bei einem Interview diesen Donnerstag – heute ist Montag, nicht wahr? Nun gut, im heutigen Artikel, der, wie schon gesagt, vor 72 Stunden veröffentlicht wurde - äußerte der 61-jährige Ferro, - hört genau zu – er habe einige dieser Waffen – einschließlich der Überfallgewehre, der Uzis, eines Maschinengewehrtyps und der mit Schalldämpfer ausgerüsteten Waffen – von der Regierung der Vereinigten Staaten erhalten. Er sagt, die Waffen sollten eingesetzt werden in einem Versuch, Castro zu stürzen. Das wäre zeitlich zusammengefallen mit den Seemanövern der US-Army im Karibischen Meer.



„Es wird nun offensichtlich nicht dazu kommen“, sagte Ferro. „Jene Waffen, die ich hatte, stehen technisch auf modernstem Stand. Sie waren für ein Gefecht gedacht. Ich habe lediglich das kopiert, was Präsident Bush in Irak getan hat: dem Land die Freiheit bringen.



Geboren bin ich in Kuba. Ich will sie befreien. Ich liebe die Freiheit. Ich liebe die Vereinigten Staaten und will dasselbe für mein Land.‘



„US-amerikanische Offiziere geben zu, dass 6500 Marines auf mehreren Schiffen und der Flugzeugträger George Washington von Virginia in internationalen Gewässern der Karibik Übungen durchführen. Obwohl die Übungen in 12 Meilen Entfernung von den kubanischen Hoheitsgewässern stattfinden, sagen die Offiziere, sie seien im Wesentlichen Hunderte Meilen von der Insel entfernt." Dieses Manöverchen, dass sie dortherum durchführen, beabsichtigt, Kuba, Venezuela und die anderen Länder Lateinamerikas einzuschüchtern. Ja, einige harmlose Schiffe, die in der Karibik spazieren fahren, einer der modernsten Flugzeugträger mit etlichen Dutzend Hightech-Flugzeugen, Kriegsschiffe aller Art, ein atomares U-Boot, von dem behauptet wird, dass es ich weiß nicht wie viele Trägerraketen abschießen kann und welches mit der entsprechenden Technik ausgerüstet ist, um Nachrichten abzufangen usw. usf.

Sie machten schon seit langem nicht solchen Mist.

Das genannte US-amerikanische Presseorgan fährt fort:

„Ferro wurde vergangene Woche von Beamten von Los Angeles festgenommen. IMPACT, eine multidisziplinäre Agentur des kalifornischen Südens, stellte Nachforschungen an zu den Beziehungen zwischen Ferro und dem 36-jährigen Frank Beltrán, ein Flüchtiger, festgenommen Ende März, als er im Haus Rancho Cucamonga wohnte, das Ferro gehört. Diese wussten nicht, in was sie sich einmischten. Sie hatten keine Zeit gehabt aufzudecken, dass Ferro 1 571 Kriegswaffen hatte.

„Hinter Beltrán war man her, da er verdächtigt wurde, in Glendora einem Polizisten in die Hand geschossen zu haben, nachdem der Beamte auf einen Anruf hin in einen Familienstreit zwischen Beltrán und seiner Ehefrau eingegriffen hatte.



„Wenige Wochen später feuerte Beltrán an einer Kreuzung in San Dimas acht Schüsse auf seine Frau ab, nachdem er sie in seinem Auto verfolgt hatte, so ein Beamter des Gerichts von Los Angeles. Die Frau liegt immer noch im Krankenhaus, - man kann nichts anderes erwarten - und die Behörden haben bislang die Waffe nicht finden können.“ Sie haben nach der Waffe gesucht und das Arsenal gefunden. Ja, nicht immer haben sie Glück, manchmal gibt es Zwischenfälle. Hugo Chávez würde sagen, dass es Gottes Hand war. (Lachen)



„Ferro, der sich als Mitglied von Alpha 66 ausgibt, eine Gruppe, die den Sturz des Castro-Regimes verficht, - so lange schon verfechten sie diese Albernheit und ignorieren das Volk, ignorieren die Menschenmassen, ignorieren die Gesetze von Gesellschaft und Geschichte, die Gesetze einer Revolution – er sagte am Donnerstag, es sei geplant, dass ihn weitere 50 US-Bürger nach Kuba begleiten; dazu käme die Betreuung, die ihnen innerhalb Kubas zuteil würde.



„Die FBI-Sprecherin Laura Einmiller gab bekannt, ihr Büro prüfe die Möglichkeit der Existenz weiterer Castro-Gegner, die in Verbindung mit Ferro Waffen in ihren Häusern verborgen halten.



„Die Gründe des Herrn Ferro und sämtliche Aspekte, die er anspricht – seien es vorgeplante Gewaltakte oder nicht – unterliegen einer Untersuchung“, sagte er. „In diesem Zusammenhang wurde niemand weiter festgenommen.“



„In den 90er Jahren war Ferro wegen Besitz von fünf Pfund Sprengstoff (C-4) zu zwei Jahren Haft verurteilt worden.



„Die Staatsanwälte jener 90er Jahre sagten, Ferro sei Mitglied von Alpha 66 und bilde auf seiner Hühnerfarm in Pomona Mexikaner aus mit dem Ziel, Castro zu stürzen.



„Ferro trat ins Militärleben ein und landete bei den Sondereinheiten, realisierte verdeckte Operationen, einschließlich Suche und Rettung von Vermissten in Vietnam, sagte er.



„Ich kämpfe für dasselbe wie Präsident Bush in Irak, weiter nichts. Ich weiß nicht, warum man mich deshalb belästigt.“

(Ende der Zitate aus dem Artikel der Angeles Times)



Zwar versuchten Sprecher des Militärs, den Plan Ferros von den Manövern in der Karibik fern zu halten, doch hüllte sich die US-Regierung in völliges Schweigen zum Aspekt der Waffenlieferung an diesen Terroristen, -erneut, zum x-ten Male. Dieser war 1992 wegen illegalen Sprengstoffbesitzes zu zwei Jahren Haft verurteilt worden; vorher war er angeklagt, auf der Ranch Pomona ein paramilitärisches Camp der Gruppe Alpha 66 zu leiten, wo Mexikaner für Operationen gegen Kuba ausgebildet wurden. In diesem Zusammenhang wurden bei ihm fünf Pfund Sprengstoff (C-4) beschlagnahmt.



Robert Ferros, des Arsenalsbesitzers antikubanischer Lebensweg beinhaltet Arbeiten für den CIA. - Genau gesehen besaß er so viele Infanteriewaffen, wie die etwas mehr als 1500 Söldner mitbrachten, die unter dem Schutz des US-amerikanischen Geschwaders in der Schweinebucht gelandet sind. Dieses kam ebenfalls mit einem Flugzeugträger und einer reichlichen Anzahl Marines, die die letzten Kämpfe dort beobachteten. Sie befanden sich drei Meilen vom Ufer der Schweinebucht entfernt; zu jener Zeit betrug die Hoheitsgewässergrenze drei Meilen, dann wurde sie auf zwölf Meilen ausgedehnt. – Er war Offizier der US-Sondereinheiten und Mitglied der Gruppe Alpha 66.



Zwar leugnete der Hauptanführer von Alpha 66 Verbindungen seiner Terroristenorganisation zu Herrn Ferro, doch lehnte der den Rechtsfall behandelnde Richter Oswald Parada seinen Kautionsantrag ab mit der Begründung, Ferro habe über Alpha 66 Zutritt zu weiteren Waffen und Sprengstoff. Der Verteidiger Wayne M. Rozenberg gab zu, ihn verwundere die Ablehnung der Gruppe nicht, da es sich ja um eine illegal operierende paramilitärische Organisation handle.



Alpha 66 blickt auf ein langes Register paramilitärischer Aktivitäten und geplanter terroristischer Anschläge gegen Kuba. 1961 gegründet, - d.h. vor 45 Jahren - war Alpha an mehreren der so genannten „autonomen Operationen“ beteiligt. So bezeichnete sie der CIA. Deshalb wurde von ihm die Gruppe Orlando Bosch und Posada Carriles geschaffen und ausgebildet. Sie hatten Autonomie und die Kriegsberichte wurden in Miami veröffentlicht. Das war zu jener Zeit, als sie die schlimmsten Dinge machten. Sie haben die Operation Kondor organisiert; sie schickten den stellvertretenden CIA-Chef nach Santo Domingo, als Bush senior Leiter dieser Einrichtung war. Eines der schrecklichsten von ihnen begangenen Verbrechen war die Sprengung des Flugzeuges von Cubana in Barbados. Der stellvertretende CIA-Chef ging nach Santo Domingo, wo er sich mit einer Bande von Kriminellen versammelte, die aus Kuba, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern herstammten, um jenen schändlichen kriminellen Kreuzzug zu beginnen, der Operation Kondor genannt wurde. Wir haben ihn vor kurzem hier angeprangert, und zwar nachdem Posada Carriles in die USA eingereist war und die Regierung der Vereinigten Staaten versuchte, ihn zu schützen. Estella Calloni, argentinische Journalistin, die hier anwesend ist – was uns allen zu Ehre gereicht - beschrieb jene schrecklichen Geschehnisse auf diesem Platz, wo die Wahrheit, der revolutionäre Geist und die Ehre herrschen. (Beifall)



Die Kette der begangenen Verbrechen ist lang: Außenminister wie Letelier, direkt in Washington ermordet; ehrenhafte Militärs wie Pratts, der sich dem Staatsstreich in Chile widersetzte; Generäle wie Juan José Torres, welcher den bolivianischen Militärs Würde verlieh; Persönlichkeiten wie der Führer der Christdemokraten, Bernardo Leighton, den man in Italien zu ermorden versuchte, und zwar mittels einer von denen der Operation Kondor Angehörigen organisierten Aktion. Weder Meere noch Grenzen waren Hindernisse für ihre kriminellen Taten, über welche die Völker jedes Mal besser Bescheid wissen und es sich in Erinnerung rufen, denn jene Dinge waren noch nicht vollständig angeprangert und schriftlich festgehalten worden.



Das Wichtige und das, was die Familie Bush direkt mit Orlando Bosch, Posada Carriles und der Sprengung des Flugzeuges in Verbindung bringt, welche 73 Menschen das Leben kostete, ist, dass sie dort in Santo Domingo jene Sabotage planten und genau dort war Posada Carriles. Denn Orlando Bosh, der andere monströse Kriminelle, den Bush senior befreite und der durch Miami spazieren geht, war damals in Chile und bereitete mit dem DINA von Pinochet Verbrechen vor. Man kann nicht einfach jene Anklagen vergessen, die solch herausragende Persönlichkeiten von Lateinamerika zum Internationalen Treffen „Gegen den Terrorismus, für die Wahrheit und Gerechtigkeit“ dort im Kongresszentrum vorbrachten.



Seht wie viele Dinge dieses perverse Imperium seit fast einem halben Jahrhundert macht.



Ich sagte, dass Alpha 66 an mehreren der so genannten „autonomen Operationen“ teilnahm, die der CIA von seiner Sendestation JM/WAVE aus orientierte. Zu den kriminellen Aktionen der Gruppe zählen Piratenüberfälle auf Fischereifahrzeuge und deren Entführung; Einschleusung bewaffneter Personen in unser Land; in Mexiko, den Vereinigten Staaten, Ecuador, Brasilien, Kanada und Puerto Rico Morddrohungen an Personen, die mit Kuba verbunden sind sowie zahlreiche Mordversuche gegen meine Person. In Dokumenten des Nachrichtendienstes der Polizei in Miami war vor einigen Jahren zu lesen, die Gruppe Alpha 66 sei „eine der gefährlichsten und aktivsten Organisationen“ im terroristischen Miami.



Vergesst nicht, dass jener Herr, Santiago Álvarez Fernández Magriñá, den ich schon nannte, jener Typ ist – ihr habt ihn im Fernsehen gesehen – der einem in Kuba Eingeschleusten Befehle gab, der von ihm mit Sprengstoff und Feuerwaffen geschickt worden war. Der Eingeschleuste war schon gefangen genommen worden und Herr Fernández Magriñá, jener, der dann plötzlich wegen ich weiß nicht wie vielen Verbrechen in den Vereinigten Staaten im Gefängnis saß – ja, jener Herr Magriñá, Kumpel der Familie Bush - war der Chef jener Gruppe und gab per Telefon Befehle.



Ihr werdet euch an jene Worte erinnern, die letzten von ihm erteilten Anweisungen. Als jener nachforschte, ob der Eingeschleuste den Plan ausführte oder nicht und dieser antwortete, dass die Dinge schwierig seien und ihn nach dem von ihm zu erfüllenden Auftrag befragte, einem monströsen Terrorakt gegen den Nachtclub Tropicana, sagte jener: Wirf die zwei Büchsen – in ein Fenster des Tropicana – und dort bleibt nichts übrig. Er hat zugegeben, dass er das gesagt hat und trotzdem war er dort in Miami, machte was er wollte, da er von der Regierung der Vereinigten Staaten gedeckt wurde. Scheinbar gerieten sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in Widersprüche und ihr blieb nichts anderes übrig, als ihn festzunehmen und wegen einiger der mehreren Dutzend von ihm begangenen Verbrechen anzuklagen.



Dort war Posada Carriles. Alle diese Dinge geschahen in Miami und in jener Superorganisation, die dazu bestimmt ist, die Vereinigten Staaten vor dem Terrorismus zu schützen, durch die Negroponte in den schmutzigen Krieg gegen Nikaragua verwickelt ist und die mehr als 30 Abschirmdienstorganisationen leitet, wusste man nichts. Das State Department hat zu vielen Anlässen erklärt, dass es nicht wisse, wo sich Posada Carriles befände; das Weiße Haus sagte, es wüsste es nicht, und alle anderen sagten dasselbe, d.h. dass sie nichts wüssten.



Welche Moral, welche Ethik verbleibt ihnen? An welchem Punkt sind sie bei so elementaren Dingen bezüglich der ethischen Normen angekommen! Dann wird er gefangen genommen, beschützt und nicht nach Venezuela geschickt, das ein Recht darauf hat, seine Auslieferung zu fordern, denn Kuba hatte darauf verzichtet, um der US-amerikanischen Regierung keine Vorwände für Ablenkmanöver zu bieten. In Venezuela gibt es keine Todesstrafe, dort sind oder waren nicht einmal diejenigen im Gefängnis, die den raubtierhaften Putsch vom 11. April 2002 organisierten. Und er wurde auf der Grundlage des Internationalen Abkommens gegen Folter nicht nach Venezuela ausgeliefert. Seht was für Vorwände, um den Terroristen zu schützen.



Er wurde aus Panama herausgeholt, weil die Regierung der Vereinigten Staaten die Mordpläne während jenes Treffens der Staats- und Regierungschefs, die an einem Iberoamerikanischen Gipfeltreffen teilnahmen, kannte und für sie verantwortlich war. Zu jenen Staatschefs gehörte meine Wenigkeit, der ich eine Veranstaltung mit den Studenten vorgesehen hatte, und genau dort dachten sie die 40 Kilogramm TNT in die Luft zu jagen. Die Regierung der Vereinigten Staaten und Herr Bush haben noch nichts von alledem erfahren und auch nichts von den Plänen, Tropicana in die Luft zu jagen, wo sich in jenen Tagen mit Sicherheit zahlreiche US-amerikanische Bürger befunden hätten. Denn damals ließ man noch einige Eingebürgerte kubanischer Abstammung oder dort geborene US-amerikanische Bürger herkommen und in ihr Land zurückkehren. Nein, sie haben noch nichts davon erfahren.



Ich sprach hier von jenem Herrn Díaz Rodríguez an der Spitze der Gruppe Alpha 66, der in der Dominikanischen Republik ausgebildet wurde.



Am 20. Mai 2003 lud US-Präsident George W. Bush elf Mitglieder der kubanisch-amerikanischen Ultrarechten Südfloridas ins Weiße Haus ein. Unter ihnen befanden sich Ernesto Díaz Rodríguez – derjenige, der Sargent an der Spitze von Alpha 66 ablöste. Jene etwas mehr als 1500 Waffen gehören ohne Zweifel dieser Organisation, oder sie hat die Kontrolle über sie. Díaz Rodríguez war auf Einladung des Präsidenten der Vereinigten Staaten im Weißen Haus. - sowie sein Kumpel Eusebio de Jesús Peñalver Mazorra, der am 12. Dezember 1995 in Kalifornien mit einem Arsenal bei Vorbereitungen zu einem terroristischen Überfall in Kuba verhaftet worden war, ebenso der namhafte Terrorist Ángel Francisco D’Fana Serrano. Es ist so, dass die US-Regierungen niemals von allen jenen Terror- und Mordplänen losgelöst waren.



Ich erwähnte zwei Ausnahmen in diesem langen Zeitraum und zwar: Ford, der nach der Untersuchung der Kommission Church über die Attentatspläne gegen mich, scheinbar beschämt darüber, eine Resolution verabschiedete, die Aktionen dieser Art verbat und der andere, der ohne Diskussion unfähig war, Morde dieser Art anzuordnen, war der Präsident Carter. Er ist uns gut bekannt – er hat uns besucht, war zu jenem großen Beisballspiel zwischen dem Baltimore-Team und einer kubanischen Mannschaft anwesend, besuchte die Universität Havanna, hielt dort eine Rede, diskutierte – er hat nicht dieselbe Denkweise wie wir, wir sind seiner Ideologie absolut fern, aber man könnte sagen, dass er ein anständiger US-Amerikaner ist.



Anschließend kamen erneut dieselben an die Regierung der Vereinigten Staaten, welche die Operation Kondor, die Sprengung des Flugzeuges in Barbados und eine Menge völkerrechtlicher Verbrechen organisiert hatten. Es waren und sind dieselben, die jetzt in den Vereinigten Staaten regieren, und noch schlimmer, denn mehrere von ihnen waren alte Falken und diese sind Falken-Lehrlinge, die die anderen übertreffen wollen.



Wir werden sehen, ob sie es können, ob das nordamerikanische Volk es ihnen erlaubt, ob es bereit ist, noch mehr Verbrechen zu ertragen, wie den Völkermord und unendliche Reihe von Folterungen, die heute auf der ganzen Welt verübt werden, in beliebigen Ländern der Welt, die Eigenständigkeit verletzend, die Grenzen überschreitend, und indem angeordnet wird zu töten, denn dieser Herr Bush sagte vor kurzem in einer Gemeinschaftssitzung des Kongresses, dass viele Feinde der Vereinigten Staaten nicht wieder stören würden, weil sie gefangen wären oder tot wären; und er sagte es mit Eitelkeit, er sagte es mit Überheblichkeit, und das, was er sagte, bedeutete: ich habe befohlen, all diejenigen zu töten, die ich wollte.



So hat er es getan. Bush hat schnell jene Bestimmung Fords annulliert, und hat, unterstützt vom Präsidenten des Gewehrsverbandes der Vereinigten Staaten, der in der Kammer war, das Verbot, solche Verbrechen und Gewalttaten zu begehen, aufgehoben. Nicht einmal die schlimmsten römischen Kaiser waren fähig, solche Rechte zu proklamieren, wie das Recht zu töten, auf beliebigem Weg zu morden, mit den hoch entwickelten Mitteln, jeden beliebigen Patrioten auf der Welt, jeden beliebigen Revolutionär, jeden beliebigen politischen Führer, der sich der groben Herrschaft des Imperiums entgegenstellt.



Niemand hat das Recht, einen Befehl dieser Art zu geben, selbst wenn es sich um Terroristen handelt. Wo bleibt das Recht, wo bleiben die Gesetze, wo bleiben die Gerichte? Obwohl, einige Richter des Imperiums sind auch widerwärtig, wie jener, der unsere fünf Helden verurteilt hat, den danach die Mehrheit eines Gerichtshof mit minimaler Freiheit und Ehre berichtigen musste, der berühmte Gerichtshof von Atlanta, der jenes Gerichtsverfahren für ungültig erklärte. Danach, statt sie freizulassen, geschah etwas noch nie da gewesenes, sie benutzten eine Berufung gegen die Entscheidung des Gerichts, womit, selbst vom nordamerikanischen Rechtsgesichtspunkt aus, die fünf Helden, von denen zwei heute das Wort an Sie gerichtet haben, zu Geiseln wurden. Und dort sind sie immer noch gefangen, während Posada Carriles über sein Recht der Einbürgerung in den USA diskutiert, vielleicht aufgrund seiner Art Moral, ähnlich der der berühmten Persönlichkeit, die die ausübende Macht in diesem Land präsidiert.



Der US-Präsident richtete an die antikubanische Terroristenorganisation Alpha 66 ein am 2. Juni 2005 datiertes Dankschreiben für ihre „Unterstützung“, in dem es heißt, er „wisse zu schätzen das Bekanntwerden“ mit den Ideen der paramilitärischen Gruppe Alpha 66.



Die Aktivitäten von Alpha 66 in Kalifornien sind gut bekannt. Im Januar 1982 informierte die Nachrichtenagentur UPI, eine Gruppe Kubaner und Nikaraguaner erhalte militärische Ausbildung in einem entlegenen öden Camp im Süden Kaliforniens, operiert von Alpha 66. Doch der FBI und die Behörden der kalifornischen Stadt San Bernardino betrachteten jene Aktivitäten nicht als illegal, denn ihnen zufolge werde damit weder ein lokales noch ein nationales Gesetz verletzt.



Einer der Anführer von Alpha 66 ließ 1995 in einem Privatgespräch verlauten, die Vertretung der Gruppe in Kalifornien habe ihre Unterstützung für Aktionen, in denen Gewalt zum Einsatz kommt, verstärkt; auch gehörten zu ihr ehemalige Mitglieder kubanischer Herkunft der US-Nationalgarde, die über einige in Kalifornien registrierte schwere Waffen, wie Maschinengewehre und Bazookas, verfügten.



Im November 1999 wurde aus Kalifornien bekannt, dass René Cruz und Eusebio Peñalver – beide unterhalten enge Beziehungen zu Posada Carriles – sowie die Terroristen Roberto Martín Pérez, Ángel D’Fana und Ernesto Díaz, gegenwärtig an der Spitze von Alpha 66, mit Unterstützung einer Gruppe vermögender Venezolaner in einen Plan zur Ermordung von Präsident Hugo Chávez verwickelt waren, was zu gelegener Zeit von Kuba denunziert wurde.



Jener Plan sollte im Dezember ausgeführt werden von einem aus einem Drittland nach Venezuela kommenden Sonderkommando Kubaner und Venezolaner.



AUSGEWÄHLTE WIRTSCHAFTSINFORMATION



Die kubanische Wirtschaft überbot im ersten Quartal 2006 das im Jahr 2005 erreichte Wachstum von 11,8 Prozent und ihr jetziger Wachstumsrhythmus beträgt — hören Sie gut — mehr als 12,5 Prozent (Beifall). Ich weiß, dass die Prozentangaben manchmal lästig sein können und sie werden gebraucht und missbraucht, und manche sagen: „Aber so viel Prozent Wachstum, und wo ist das?“ Wenn sie die Hallen für die Produktion von Eiern und Hühnern bauen und die entsprechende Aufzucht durchführen, wachsen Sie, aber verteilen keine Eier — obwohl wir schon Eier verteilen —, verstehen Sie? Wenn Sie Lagersilos von hochwertiger Technologie für die Aufbewahrung von Getreide bauen, investieren Sie; wenn Sie Dutzende und Dutzende von Lokomotiven kaufen und Tausende Eisenbahnwaggons umbauen, oder zu Zehntausenden Lkws und Motoren erwerben, und sie bauen alles um, oder Sie kämpfen um einen großartigen Wohnungsbauplan, nachdem der Hurrikan mehr als 50 000 zerstört hat, und er hat nicht nur vollkommen zerstört, man muss die zerstörten und die beschädigten addieren, denen man ein neues Dach und viele andere Dinge geben musste, und Sie sehen die fertigen Häuser noch nicht, oder vielleicht kommen Sie auch nicht am Katastrophenort vorbei. Wenn der Autobus auf dem Atlantischen Ozean ist, leistet er noch keinen Dienst, und wenn er ankommt, proben Sie ihn und beginnen, dringende Bedürfnisse des Landes zu befriedigen und er befördern noch keine normalen Passagiere; und wenn Sie beginnen, ihn einzusetzen, müssen Sie erstmal wirklich analysieren, auf welchen Routen er eingesetzt wird, obwohl diese Fahrzeuge nicht nur im Linienverkehr genutzt werden, das Land hat die Notwendigkeit und die Pflicht, jede mögliche Route, ihr Verhalten, ihre Kosten, usw., usw. zu rationalisieren.



Deshalb ist es, wenn wir vom Wachsen sprechen, nicht jetzt zu sehen; aber jetzt kann man einige kleine Dinge sehen, Sie wissen es und wir alle wissen es, und es sind kleine Dinge in wachsenden Zahlen, und in vorher nie da gewesenen Zahlen, und nicht aus Luxus, nicht aus dem einfachen Wunsch heraus, dass die Bevölkerung besser lebe, was unser gewaltigster Wunsch ist, und dass es in jeder Hinsicht besser lebe, und außerdem, seien wir keine Egoisten, sondern gleichzeitig fähig, andere Völker zu unterstützen, denn die Menschheit ist eine. Davon sprach ich vor kurzem, am 29.



Ich weise darauf hin, denn wir alle, Sie und wir, müssen viele Dinge lernen; Sie, logischerweise mit einer guten Ausbildung, denn mehr als eine halbe Million Einwohner dieses Landes absolvieren schon ein Hochschulstudium, und wir auch, die wir diese Privilegien nicht hatten, mehr oder weniger, einige von uns hatten Privilegien. Wir haben alle die Pflicht, viel nachzudenken und ständig zu lernen, ausgehend von den Lehren der Geschichte, und bis zum letzten Atemzug zu lernen. Niemand schließt die Ausbildung im fünften oder sechsten Studienjahr ab, und immer weniger werden die Ausbildung in unserer Heimat mit dem fünften oder sechsten Studienjahr abschließen, auch nicht, wenn sie eine Fachausbildung haben, oder wenn sie einen Master-Titel haben, oder wenn sie einen Titel als Doktor der Wissenschaften haben, diejenigen, die ihn erreichen, und es werden nicht alle sein, denn es gibt viel zu tun in der Gesellschaft. Es werden nicht alle sein, aber es werden immer mehr sein, und keiner von ihnen wird je aufhören zu studieren.



Der gegenwärtige Wachstumsrhythmus unserer Wirtschaft beträgt über 12,5%.



Diese Ergebnisse sind auf die schnell anwachsenden Dienstleistungen mit hohem Mehrwert zurückzuführen, welche das Land vollbringt.



Im Bauwesen gab es einen Zuwachs von 15,8 Prozent, im Transportwesen von 4,8 Prozent — es wird weiter wachsen, in einem viel größeren Rhythmus —, das Nachrichtenwesen wuchs um 12,9 Prozent und der Handel um 30,8 Prozent, beeinflusst durch den in diesem Zeitraum durchgeführten Verkauf der elektrischen Haushaltsgeräte.



Die Industriezweige haben insgesamt ähnliche Niveaus wie im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2005 beibehalten. Sieben Branchen verzeichneten Wachstum, und zwar: Maschinenbau ohne Elektrotechnik 11,4 Prozent; Elektrotechnik und Elektronik 50,5 Prozent; Metallerzeugnisse 15,8 Prozent; Bekleidung 14 Prozent, Baumaterialien 13 Prozent; Fischereiindustrie 11 Prozent und Chemieindustrie 7,9 Prozent.



Bis zum 30. April wurden ungefähr 1,1 Million Tonnen Rohzucker, 96º produziert. Die seit Mitte Februar unternommenen Anstrengungen sind zu spüren und wir nähern uns den gestellten Zielen, in einem Moment, in dem der Zucker auf dem Weltmarkt wirklich einen guten Preis hat. Es wurden anerkennungswerte Anstrengungen unternommen, und wenn man die verschiedenen vorangegangenen Faktoren berücksichtigt, die enorme Anstrengungen zum Aufholen der Verzögerungen forderten, Anstrengungen, die unternommen wurden um diese erstaunlichen Ergebnisse zu erreichen, nämlich, während es am 14. Februar, dem Valentinstag, weniger als 200 000 Tonnen waren, sind es heute schon 1,1 Millionen Tonnen, fast 80% des Ziels, und es bleiben noch einige Wochen der Zuckerrohrernte, obwohl die Zahl der mahlenden Zuckerfabriken zurückgeht und der Regen und die Hitze zunehmen, was den Prozentsatz der Leistungsfähigkeit reduziert, aber wir bleiben nicht weit vom vorgesehenen Volumen in diesem entscheidenden Jahr entfernt.



Wir können bestätigen, dass wir zufrieden sind mit den Anstrengungen, die die Agrar-Arbeiter und die Industrie-Arbeiter im Bereich der Zuckerproduktion unternommen haben (Beifall), und es wird gepflanzt und intensiv für eine größere Produktion im Jahr 2007 gearbeitet, denn auch im nächsten Jahr werden die zukünftigen Preise hoch sein.



Ich muss Ihnen sagen, Genossinnen und Genossen, dass diese Anstrengungen, von denen ich spreche, für das Land mehr als 200 Millionen Dollar zusätzlich zu denen, die wir bei Beibehaltung des Schrittes von Mitte Februar erhalten hätten, bedeuten.



Unter den Produktionen mit Zuwachs sind auch folgende hervorzuheben:

Leitungsdraht (bis 1 kV) 14,1 Prozent

Stahlstrukturen 44,9 Prozent

Waschseife 20,1 Prozent

Arzneimittel 35,7 Prozent

Papier verdoppelt

Betonsteine 33,6 Prozent

Dachziegel aus Asbestzement 69,3 Prozent

Stoffe 14,9 Prozent

Oberbekleidung 58,1 Prozent

Eier 22,7 Prozent

Dachziegelwellblech 9fach

— nicht zu vergessen, dass vor einigen Monaten ein Zyklon tobte —

Schnellkochtöpfe 9fach

Düngemittel 1,3fach

Runderneuerte Reifen 50,7 Prozent

Schweinefleisch, Lebendgewicht 21,7 Prozent

Kuhmilch 15,2 Prozent



Die Äquivalenzförderung von einheimischem Erdöl und Gas erreicht 1,244 Millionen Tonnen im Viermonatszeitraum, das Vierfache von dem zu Beginn der Sonderperiode Erreichten.

Es wird intensiv daran gearbeitet, im laufenden Jahr 36 neue Ölquellen fertig zu stellen, außer anderen Oberflächenbohrlöchern in den Montage- und Stillstandszeiten der Sondierungsbohrungen. Im Augenblick wird an 11 Sondierungsbohrungen und 2 neuen Ölquellen gearbeitet — sehr wichtig die Sondierungsbohrungen, es sind die, die zeigen was vorhanden ist und was unmittelbar danach getan werden muss —, wobei 5 dieser neuen Bohrungen sich in der Auswertungs- bzw. Inbetriebnahme-Phase befinden.



Es wird geschätzt, dass der Verbrauch von Energieträgern, die Derivate des Erdöls sind, einschließlich der Elektrizität, ausgedrückt als Äquivalenzwert des zu seiner Erzeugung notwendigen Kraftstoffs, 2,716 Millionen Tonnen erreichen wird, was eine vergleichsweise Verbrauchssenkung von 3,7 Prozent gegenüber dem Ist-Verbrauch bis zum April 2005 bedeutet. Dies bedeutet einen Unterschied von 105 000 Tonnen, die hauptsächlich auf die Kraftstoffeinsparung zur Elektrizitätserzeugung (45 000 Tonnen) und die Einsparung von Kerosin und Flüssiggas (44 000 Tonnen), bei denen es sich um Kraftstoffe für den häuslichen Gebrauch der Bevölkerung handelt, zurückzuführen sind.



Der Verbrauch an Dieselkraftstoff verringert sich ebenfalls und zwar um 7 000 Gewichtstonnen und bei Benzin um 1000 Gewichtstonnen bis März, trotz des erreichten Wirtschaftswachstums: mehr Ziegel, mehr Blöcke, mehr Zement, mehr Eisenstangen; all das muss transportiert werden, nicht zu vergessen. Die Energieintensität des Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal (Bevölkerung nicht mit einbegriffen) verminderte sich bedeutend, d.h. um etwas mehr als 15 Prozent.



Es wird geschätzt, dass die im Viermonatszeitraum in Rechnung gestellte Elektroenergie ungefähr 3656 Millionen Kilowattstunden erreichen wird. Das ist ein dem im selben Zeitraum des Jahres 2005 erreichten sehr ähnlicher Wert. Aber mit wie vielen elektrischen Geräten? Das ist eine Frage, denn das kann das Maß angeben der wirklich bedeutenden Menge von mehr als einer Million Kilowattstunden — ich würde sagen, reichlich mehr als — Einsparung; das heißt, was zur Stunde des höchsten Bedarfs, die wir als Spitzenbelastungszeit kennen, verbraucht werden würde ohne das Sparen.



Der monatliche Durchschnittsverbrauch der Bevölkerung pro Haushalt verminderte sich von 130 Kilowattstunden auf 126,8 Kilowattstunden. Wie finden Sie das? Sparen Sie, es gibt Wachstum auf der einen Seite und Einsparungen auf der anderen. All diese Fabriken, von denen ich spreche und all diese Produktionen und das Wachstum verbrauchen Energie und verbrauchen vor allem Elektrizität. Die Anzahl der Neuverbraucher beträgt ungefähr 43 000. Es wächst nicht nur die Wirtschaft; es wachsen die Verbraucher.



Es ist vorgesehen, zur Befriedigung des Stromverbrauchs aus dem Landesnetz ungefähr 4660 Millionen Kilowattstunden zu erzeugen, was nur eine Steigerung von 0,3 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres sein wird. Bis April wird die Erzeugung mittels Erdgas in ENERGAS um 5 Prozent erhöht… Eins dieser Werke, eins der wirtschaftlichsten, hat vor ein paar Tagen Kopfschmerzen bereitet, einige starke Winde hatten die Zulieferung mit dem Begleitgas behindert; das geschieht selten, wir erwarten, dass mit den getroffenen Maßnahmen diese Situation so schnell wie möglich überwunden wird. Sind sie heute in Betrieb? (Yadira sagt ihm etwas.)



Wie viele Stillstandsstunden gab es am zweiten Tag? (Yadira antwortet ihm: 10 Stunden.) Zehn Stunden. Und am ersten? (Sie sagt ihm: drei Stunden.) Yadira, sag diesen Werken, sie sollen die Späße lassen, weißt du? Es sind 200 000 Kilowatt, und sie produzieren den sichersten und wirtschaftlichsten Strom; die Sonnenenergie ist billiger, aber nicht leicht zu gewinnen. In den Schulen haben wir tausende Solarzellen, in den Videosälen im Gebirge haben wir auch tausende von Paneelen.



Die Erzeugung wuchs um 5%, und die Dieselstromaggregate haben in den ersten Monaten 2006 ungefähr 4,5 Prozent der Gesamterzeugung produziert, weshalb die Stromerzeugung über Wärmekraftwerke mittels Heiz- und Rohöl sich um 5 Prozent verringert hat. Ich weise Sie darauf hin, dass sie noch in diesem Jahr um weiteres mehr gesenkt werden wird, und die Zahlen liegen bei hunderten von Millionen Dollar Einsparung am Verbrauch der Wärmekraftwerke.



Die oben genannte Verminderung um 45 000 Tonnen Heiz- und Rohöl bei der Stromerzeugung beruht sowohl auf der erhöhten Effizienz der Stromerzeugung in den Wärmekraftwerken, als auch auf der Verminderung der Betriebsstoffe, die von 7,57 Prozent im ersten Quartal 2005 auf 6,91 Prozent im Jahr 2006 gesenkt wurden — das heißt 7,5%, 6,1% Einsparung in den Werken, es sind Einsparungen an Betriebsstoffen; es ist nicht wenig—, als auch auf den gesamten Netzverlusten bei der Stromübertragung und –verteilung, — es konnten Senkungen beobachtet werden —die in den gleichen Zeitspannen von 17,99 Prozent auf 15,75 Prozent verringert wurden.



Sie sollen wissen, dass dieses Gerät, das meine Stimme verstärkt, mit Strom arbeitet, und der Strom, woher er auch kommt,, muss erst durch die Stromübertragung und dann durch das Verteilernetz. Havanna-Stadt ist Olympiasieger, verbraucht dabei 17,97% des Stroms. Das ist eine klare Tendenz zum Energiesparen, die mit mathematischer Genauigkeit verfolgt wird.



Es läuft ein Programm zur Verbesserung der elektrischen Leitungssysteme des Landes mit einem Etat von insgesamt 262 Millionen Dollar, aber es ist wie Wärmekraftwerke bauen, die keinen Kraftstoff verbrauchen. Die Ausführung dieses Programms wurde schon beschleunigt begonnen. Es ermöglicht nach seinem Abschluss die Qualitätsverbesserung in der Stromversorgung und die Verringerung der gesamten Netzverluste bei der Stromverteilung um ungefähr 11 Prozent, wie Berechnungen ergaben. Sehen Sie, fast von 18% auf 11%. Die Kosten sind hoch, aber es senkt den Verbrauch bedeutend, verbessert die Qualität des Stroms, die, wenn sie schlecht ist, die Elektrogeräte beschädigt und der Bevölkerung Belästigungen aller Art verursacht.



Die Installierung von Notstromaggregaten wird beschleunigt fortgesetzt, sowie die der an das Landesnetz synchronisierten Stromaggregate, auf die ich noch kommen werde.



Andererseits wurden der Bevölkerung bis zum 28. April 2,478 300 Millionen Elektrokocher, — ich sagte schon, dass wir diese Kocher verbessern werden, jetzt optimieren wir die Instandsetzung, ersetzen sie sofort, wenn keine schnelle Lösung für einen beliebigen Defekt gefunden wird, erfüllen so die Garantie des Staates; aber es werden schon stabilere Kocher produziert und man ist dabei, sie ins Land zu transportieren und es werden andere zusätzliche Maßnahmen durchgeführt, die viel mit dem Energiesparen und der Qualität der Dienstleistungen für die Bevölkerung zusammenhängen. Jeder hat einen andere Kochtopf-Typ, Pfannen aller Art, und es ist sehr wichtig, die Form und Größe der Instrumente Küchengefäße, Kochtöpfe usw. an die Energiequelle anzupassen. Die Differenz des Energieverbrauchs durch dieses Konzept kann das Sechsfache sein.



Weiter die Zahlen der verteilten Artikel: 3,059 926 Millionen Reiskocher, 2,050 381 Millionen Mehrzweckschnellkochtöpfe, das sind elektrische, 2,401 150 Millionen normale Schnellkochtöpfe — diese sparen viel, sparen 70% der Energie, ob sie auf einen Elektrokocher gestellt werden, oder ob sie auf einen Kerosinkocher gestellt werden, oder einen Flüssiggaskocher; ich sprach davon und musste darauf hinweisen, denn die normalen Schnellkochtöpfe sind keine Elektrogeräte, haben aber die gleiche Wirkung —, 2,314 284 Millionen Tauchsieder, 251 676 Kühlschränke, 39 187 Fernsehgeräte — und bezüglich dieser beiden Artikel möchte ich nichts versprechen, die Transportarbeiter und die der Verteilung sollen sich vorbereiten, damit sie der Riesenmenge gerecht werden, und zwar zum Zweck des Energiesparens, unglaublicher Einsparungen von Energie. Die überwältigende Mehrheit der im Land vorhandenen Kühlschränke verbraucht vier bis fünf Mal so viel in 24 Stunden, wie einer dieser Kühlschränke, und manche noch mehr, selbst nachdem Millionen von Dichtungen angebracht wurden. Am Ende werden wir, mit all diesen Angaben in der Hand, die Wahrheit darüber erfahren, was das Sparen bedeutet und was noch fehlt. Fast alles, was von jetzt an verteilt wird, sind hauptsächlich Geräte mit großen Möglichkeiten der Energieeinsparung, der Stromeinsparung, was bestimmte Ressourcen in konvertierbaren Devisen um ein Mehrfaches erhöhen wird, die wir heute für viele andere Dinge brauchen, und um zu investieren und im mögliche Maße den Konsum der Bevölkerung zu verbessern; aber allein auf diesem Weg der Elektrogeräte wird sich das Land von dieser Sache befreien, die so Angst und Schrecken einjagte, von dem Kerosin und seinen Verschiebungen, die Sie alle, außer den Gästen, gut kennen — und 967 056 Ventilatoren. Sie wissen auch, wie viel aus den Motoren der Schleuder der Aurika-Waschmaschinen gebaut wurde, die zu Millionen ins Land kamen und Stromverschlinger sind. Fast eine Million wurde ersetzt. Außerdem waren bis zum heutigen Tag schon 9,118 250 Millionen Sparlichtquellen übergeben worden. Sie wissen gut, welche es sind, und es gibt immer noch welche sie werden sich nicht mehr lange halten, die, die ersetzt werden müssen durch ein besseres und wirtschaftlichres Licht; ich sage Lichtquelle, denn es können Lampen sein, es können Leuchtstoffröhren sein, usw., man hat ihnen diesen Namen gegeben.



Zu dem vorher Gesagten kommen noch mehr als 4,400 000 Millionen Kühlschrankdichtungen, ungefähr 650 000 Thermostaten und 7 Millionen Dichtungsringe für Expresso-Kocher hinzu, die schon vorher verteilt worden waren. All dies hat zum Sparen beigetragen, und selbst so verbrauchen jene vorsintflutlichen Kühlschränke das, was ich Ihnen sagte.



Ich spreche von der Wirtschaft, nicht von der Energiewirtschaftsrevolution; obwohl, als Teil der Entwicklung und der Wirtschaftsausgaben schien es mir besser, einige Angaben bezüglich des Energiesparens hier einzufügen.



Das Investitionsprogramm im Umfang von 120 Millionen Dollar, das in der Pharmaindustrie seit drei Jahren durchgeführt wird, läuft in einem ausgezeichneten Rhythmus — erinnern Sie sich an jene Zeiten und die Dinge, die schlecht liefen, von denen ein Teil noch gelöst werden muss; aber es ist auch angenehm zu sehen, wie wir die Hindernisse überwinden und sich der Kampfgeist stärkt, weiter gegen sie zu kämpfen —, von denen schon 52 (16 im Jahr 2004 und 22 im Jahr 2005 und 14 im ersten Quartal 2006) ausgeführt wurden, hat eine Kapazitätserhöhung bei den notwendigsten pharmazeutischen Erzeugnissen wie folgenden ermöglicht: Tabletten, Ampullen, Damenbinden, Cephalosporine-Injektionsampullen und –Kapseln, Suspensionspulvern, zahnmedizinischen Erzeugnissen, Flüssigkeiten zur oralen und äußerlichen Anwendung, Cremes, Plastefläschchen, unter anderen und außerdem eine bedeutende Verbesserung der Produktionspraktiken mit sich gebracht, was eine größere Sicherheit und Wirksamkeit der Arzneimittel bedeutet.



Seit 2004 und bis zum heutigen Datum wurden Investitionen getätigt, die es ermöglicht haben, die Produktionskapazitäten bis auf 10 Milliarden Tabletten pro Monat und 78 Millionen Ampullen pro Jahr zu erweitern, die Produktionskapazität für Suspensionspulver zu verdoppeln und die für Injektionsampullen von 27 auf 32 Millionen pro Jahr zu erhöhen. Das ist das, was getan wurde, und jetzt wächst es in größerer Geschwindigkeit weiter.



Ab Mitte des Jahres 2005 wurde ein Plan zur Erhöhung des Eierverbrauchs auf 10 Stück monatlich pro Verbraucher im ganzen Land in Kraft gesetzt. Bis Monatsschluss April wurde das schon in 148 Kreisen eingeführt und Ende des Semesters werden alle 169 Kreise Kubas einbegriffen sein.



Das Land hat sich als Plan vorgenommen, im Jahr 2006 die Schweinefleischproduktion auf 80 000 Tonnen Lebendgewicht zu erhöhen.— im Vorjahr war das erreichte Maximum 60 000 Tonnen, und der Plan für 2006 war 80 000 —, anschließend wurde die Planvorgabe auf 100 000 Tonnen in diesem Jahr erhöht. Neben der Notwendigkeit, die Nahrungsmittelproduktion zu erhöhen, bestehen das Risiko von Epidemien, wie der Vogelgrippe, die ein harter Schlag für andere Produktionen, wie die von Eiern und Fleisch, zum Beispiel Geflügelfleisch sein können; das sind Dinge, die man voraussehen muss, man darf nicht darauf warten, dass eine dieser Katastrophen kommt, die heute die Welt ziemlich bedrohen, und immer mehr, denn die Kommunikation von einem Ende des Planeten zu weit entfernten hat sich vervielfacht. Früher konnte es vier oder fünf Jahre dauern, dass sich eine Krankheit ausbreitete, die Antikörper entwickelten sich auch; heute kommen die Viren an und oft gibt es keine Antikörper, es gibt die historisch traditionelle Zeit nicht, damit sich die biologische Resistenz herausbildet. Für 2007 ist eine Produktion von 120 000 Tonnen Schweinefleisch geplant, das Doppelte von dem, was im Jahr 2005 produziert wurde. Obwohl durch die verzögerte Ankunft des importierten Viehfutters einige Schwierigkeiten auftraten, etwas, was nicht passieren darf, und ich glaube, es ist das kleinere Problem, denn ich habe bei der Lebensmittelindustrie und an anderen Orten gefragt, woran das lag, welche auch die Probleme beim Transport auf dem Landweg einschließen, wurden schon im ersten Quartal fast 15 000 Tonnen erreicht. Das Jahres-Programm fordert eine Beschleunigung im Arbeitsrhythmus.



Es wurde die Sanierung der Hallen für diese Produktion weitergeführt, bis heute wurden 255 Einheiten erreicht. Das abgesteckte Programm wird nicht reduziert werden und es wird um die 100 000 Tonnen im Jahr 2006 gekämpft werden.

Das Ziel, 60 700 Tonnen Reis im Jahr 2006 zu produzieren, wird ohne Schwierigkeiten verwirklicht. Im ersten Quartal wurden 20 100 Tonnen produziert. Das ist eine Produktion, die wegen der Trockenheit, der Wirbelstürme und der hohen Kraftstoffkosten auf großen Anbauflächen eingeschränkt wurde. Wenn man aufs höchste die Rationalität anwendet, gibt es Produktionen, bei denen es heute nicht wirtschaftlich und nicht vernünftig ist zu investieren, obwohl sie dort aufrecht gehalten werden, wo es wirtschaftlich und möglich ist. Es gibt andere, viel wirtschaftlichere Sachen, und kein Land kann nach vollkommener wirtschaftlicher Unabhängigkeit trachten; das am wenigsten wirtschaftlich unabhängige Land der Welt ist das reichste der Welt, die Vereinigten Staaten, und die Importe, die sie durchführen, einen bedeutenden Teil davon bezahlen sie mit Papieren, die sie drucken — davon habe ich schon gesprochen, und ich möchte mich nicht weiter ausdehnen.



Das Programm der Sojajoghurtproduktion läuft wie vorgesehen. Die erste Etappe der Kapazitätserweiterung auf eine Million Liter täglich endete Ende 2005, wir lieferten für fast eine halbe Million Schüler der Mittelstufe, die heute in der Schule die Vesper einnehmen, für die Beschäftigten, die Lehrer dieser Einrichtungen, usw.; er wurde schon im beschränkten Umfang im Rest des Landes der Bevölkerung geliefert. Wir weiten die Herstellung dieses Produktes schon aus, das sehr beliebt ist, wegen seines Geschmacks und seiner Nährwerte, und wir haben eine Versuchsprovinz, Pinar del Río, nicht nur bei der Elektrizität.



In dieser Provinz wächst die Produktion, Tag für Tag steigern wir sie; es wurden Kühlanlagen für diesen Joghurt errichtet. Bis vor kurzem wurden etwa 6 Millionen Liter verteilt, gegenwärtig sind es mehr als 15 Millionen täglich, und ich erwarte, dass in einigen Wochen in Pinar del Río eine Verteilung von 40 000 Litern täglich erreicht wird, unabhängig von der in den Schulen usw. Es gibt keine Grenze, wenn sie 50 000, 60 000 oder mehr verbrauchen, werden sie so viel geliefert bekommen. Er hat den gleichen Preis, zu dem er verkauft wurde, aber er war nicht gestützt; er hat eine Stützung von 20% seiner Produktions- und Verteilungskosten. Er war kein rationiertes Produkt, aber er war auch nicht reichlich vorhanden; jetzt werden wir die Produktion in den nächsten sechs Monaten auf eineinhalb Millionen Liter täglich steigern, und wenn noch mehr gebraucht wird, werden wir noch mehr produzieren.



Sie haben gesehen, hier war Evo und hier war Hugo, und wir sprachen darüber, in Bolivien Soja zu kaufen. Eineinhalb Millionen Liter Sojajoghurt beinhalten etwa 60 000 Tonnen Soja, so dass uns diese Verpflichtung in nichts beeinträchtigt. Und wir werden noch mehr verbrauchen als die, die wir zusätzlich Bolivien abkaufen.



Im ersten Quartal 2006 wurden 47 100 Tonnen Sojajoghurt mit Fruchtgeschmack produziert, 34% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum, in einem Rhythmus von 850 000 Litern täglich. Das ist eine genauere Angabe. Das ist es, was produziert wird, man muss die Verpackung mitrechnen, in der er verteilt wird, man kann ihn nicht in Flaschen füllen, man benutzt ein leichtes Material, eine Art Plastik, die man kaufen und in die Kosten einschließen muss.



In dem Programm des Kakaopulvers mit Milchpulver (Chocolé) — als wir zum ersten Mal von dem Produkt sprachen, nannte ich es chocolatín, und da die Gewohnheit Gewohnheit ist, nenne ich es weiter chocolatín —wurden im ersten Quartal 2 800 Tonnen produziert, und die Produktion entwickelt sich gemäß der tatsächlichen Nachfrage, um abzusichern, dass es nicht an Produkten fehlt und keine Existenz über das Erforderliche hinaus vorhanden ist.



Im Programm der Erhöhung der Teigwarenproduktion gab es Verzögerungen im Investitionsprozess. Trotzdem wird darum gekämpft, die Montage der beiden Produktionslinien von Santiago am 30. Juni zu beenden — wir werden sehen, ob wir sie wenigstens bis zum 26. Juli beenden, ich weiß, dass mit Fleiß daran gearbeitet wird; aber es ist ein monatelanger Verzug vorhanden, sie muss in diesem Zeitraum beendet werden —, womit die Kapazität in dieser Fabrik von 6 000 Tonnen auf 21 000 erweitert wird. Die neue Linie für die Fabrik Vita Nuova, eine andere Fabrik, ist schon im Land und es ist geplant, sie gleichfalls bis zum 30. Juni zu montieren.



Wo ist der Minister der Nahrungsmittelindustrie? Roca, wo bist du? Das letztere Datum besser, rechne genau und spare sehr viel (zeigt auf Roca), er beherrscht all diese Anlagen aus technologischer Sicht, ich habe deshalb großen Respekt vor ihm. Du sagst, am 30. Juni. Hast du ein paar Tage als Reserve gelassen, oder nicht? Füge zwei Wochen Reserve hinzu, oder drei, aber, wenn du kannst, beende sie bis zum 30. Juni. Ich glaube ihm, denn er weiß, wie die Dinge stehen. Hör mal, und warum verzögerte es sich? Waren es die Schiffsladungen? (Man sagt ihm, dass es die Schiffsladungen waren.) Wir waren es nicht, und auch nicht die Einkäufe? Wer? Die Hersteller der Anlagen. Du bist von Schuld befreit.



Also, es ist geplant, sie bis zum 30. Juni zu montieren, was eine Erweiterung der Produktion um 10 000 Tonnen ermöglicht, um in dieser wichtigen Fabrik auf 24 000 zu kommen.



Wenn wir 21 000 auf der einen Seite und 24 000 auf der anderen haben, ist das eine Kapazität von 45 000 Tonnen, was die, die wir hatten mehr als verdreifacht, die eines Qualitätsproduktes, denn die Qualität dieser Teigwaren hängt von der Qualität des Getreides ab, und wir wissen, welches Getreide wir brauchen, oder, wenn nicht, dann hilft uns Bonasso, es dort in Argentinien zu kaufen, es ist Hartweizen.



Im Programm der Suppennudelproduktion wird seitens des MINAZ (Ministerium für Zuckerindustrie) in den 13 geplanten Werken gearbeitet. Diese Gelände muss man festlegen, denn die Idee ist, jene stillgelegten Zuckerwerke zu nutzen, um verschiedene Dinge zu produzieren: Nudeln, Suppennudeln, Pralinen, Produkte der Nahrungsmittelindustrie; aber man muss nicht unterteilen, sondern der Nahrungsmittelindustrie übergeben, denn das MINAZ hat außer dem Zucker Landwirtschaft, was bedeutet Lebensmittel zu produzieren, Qualitätsgemüse zum Beispiel, und andere Produktionen. Das MINAZ hatte viel Boden übrig, und es ist besser, wenn dieser Boden aufgeteilt wird; aber etwas anderes ist das Konzept der industrialisierten Nahrungsmittelproduktion, nicht, dass die Nudeln zur Nahrungsmittelindustrie gehören und die Suppennudeln und die Pralinen gehören zum MINAZ. Das MINAZ ist nicht Spezialist für Pralinen, und das Forschungsinstitut der Nahrungsmittelindustrie, das so viele ausgezeichnete Dinge vollbracht hat, kann bei der Qualität und der Produktionsentwicklung von Pralinen und anderen Dingen, die zum Ministerium für Nahrungsmittelindustrie gehören, nicht ausgeschlossen werden.



Die Zuckerproduktion war in keiner Hinsicht mehr ein Geschäft, diese Zuckerpreise sind konjunkturell, denn alle Verträge, die die Zuckerpreise schützten, sind ausgelaufen, und was heute existiert, ist ein Chaos in der Zuckerproduktion und in vielen anderen Bereichen der Weltwirtschaft. Wir nutzen die günstige Konjunktur und die Tatsache, dass der Alkohol als Benzinzusatz einen so hohen Preis wie diesen erreicht.



Diese Pralinen, von denen ich sprach, benötigen einen sehr feinen Zucker, es ist also nicht der andere, er hat einen höheren Preis. So dass die Nahrungsmittelindustrie mehr Qualitätszucker in unserem Land benötigen wird, aber es gibt in diesem Moment Märkte für beschränkte Zuckerproduktionen zu angemessenen Preisen.



Es gibt klimatische Änderungen in unserem Land, die Trockenheit wird immer größer und die Wirbelstürme sind immer heftiger und immer häufiger. Dies hat sich auf den Reis ausgewirkt, wie oft ist eine Ernte verloren gegangen, weil die Felder überschwemmt wurden und die Dämme brachen, und wie viel Zuckerrohr verliert man immer, wenn ein Wirbelsturm die Zuckerrohrfelder betrifft. Dann fahren diese Maschinen und müssen die auf dem Boden verstreuten Stücke schneiden.



Es gibt keine Sklaven oder Analphabeten ohne Beschäftigung mehr, die in der Vergangenheit das Zuckerrohr manuell schlugen, in der Zeit der Sklaverei und zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts, als die großen nordamerikanischen Zuckerrohrplantagen angelegt wurden und Immigranten aus der Karibik gebracht wurde, die schlechter als die Sklaven lebten, niemand kümmerte sich um ihre Gesundheit, und man bezahlte ihnen einen wahrhaften Hungerlohn. Das ist die Tatsache.



Im Programm der Suppennudelproduktion wird seitens des MINAZ in den 13 geplanten Werken gearbeitet. Es ist geplant, vier im April, sieben im Mai und zwei im Juni zu beenden.



Es wird an der Fertigstellung von drei Pralinenfabriken gearbeitet; die weiteren vier befinden sich in verschiedenen baulichen Phasen, obwohl, diese sieben sind nur einige von denen, die wir aufbauen werden. Von sehr hoher Qualität, aber die Schokoladenpraline wird nicht gestützt sein. Der chocolatín ja, also das Kakaopulver mit Milchpulver; aber die extrafeinen Pralinen werden kommerzielle Preise haben. Bis zu 60 verschiedene Geschmackssorten sind vom Forschungsinstitut der Nahrungsmittelindustrie entwickelt worden.

Ein hervorragendes Forschungszentrum! Und sie werden noch mehr schaffen, mit aller Sicherheit.



Die Industrie der Teigwarenherstellung wird eine Kapazität erreichen, die ausreicht, im Jahr 2006 bis zu 70 000 Tonnen zu produzieren, womit ein weitaus größerer Versorgungsumfang garantiert wird.



In einer ersten Etappe wurden 120 Silos für die Lagerung von 240 000 Tonnen Getreide geplant. Die Montage von 58 wurde vollendet und die restlichen 62 sollen zwischen Mai und Juni beendet werden.



Für die zweite Etappe sind 130 Silos geplant, von denen sich 84 in verschiedenen Bauphasen befinden. Zu Beendigung dieser Etappe, im August und September, wird sich die Lagerkapazität um 246 000 Tonnen erhöhen. Es wird schon in der dritten Etappe gearbeitet, um im Jahr 2007 die Lagerkapazität von weiteren 500 000 Kubiktonnen zu erreichen, zusätzlich zu allen heute existierenden Kapazitäten.



Im Programm des geschützten Pflanzenanbaus auf Landflächen des Ministeriums für Zuckerindustrie, sind 462 Stadtgärten für organischen Anbau der geplanten 2 800 fertig gestellt, weitere 1 647 befinden sich im Prozess der Erbauung und 691 wurden noch nicht begonnen, wir erwarten, dass, sobald die Zuckerrohrernte endet, deren Anstrengungen ich aufzeigte, der Bau und die Vollendung beschleunigt wird. Der Gemüseanbau ist sehr wichtig, und vor allem in diesen Einrichtungen, die kostenaufwendig sind und Produkte von hochwertiger Qualität erzeugen, eine große Zahl von Gewürzen. Ich bin mir sicher, dass die Bohnen und viele andere Produkte, die Sie konsumieren werden, viel besser würzen können werden. Uns fehlt noch Wissen darüber, obwohl uns die Stadtgärten für organischen Anbau viel gelehrt haben. An Intensivgärten — eine andere Kategorie — wurden 369 von den 376 geplanten fertig gestellt, und an Gewächshäusern wurden die 112 geplanten beendet, in 108 erfolgte schon die Aussaat.



Das Ministerium für Landwirtschaft verfügt auch über Einrichtungen dieser Anbauart. Im Ministerium für Landwirtschaft ist geplant, 666 Gewächshäuser zu bauen und bis zum 28. April sind nur 99 fertig gestellt. Im Juni werden die 666 geplanten fertig gestellt werden.



Der im Jahr 2005 begonnene Investitionsprozess in der Baustoffindustrie wird weitergeführt, wobei im Plan 2006 Investitionen im Wert von 41 Millionen Dollar gebilligt sind, was ermöglichen wird, die Produktion von Sand um 9% zu steigern, die von Steinen um 26%, die von Betonblöcken um 36% und die von Fußbodenelementen um 44%.



Bis April 2006 sind 27 900 Wohnungen fertig gestellt worden. Zusätzlich ist vorgesehen, im Rest des Jahres 82 100 neue Wohnungen vollenden, um einen Teil derer zu ersetzen, die von klimatologischen Ereignissen vollkommen zerstört wurden, und die Programme zur Fertigstellung neuer Wohnungen werden weitergeführt.



Es ist sehr wichtig, dass das Volk lernt zu bauen, dass die Familien lernen, ihre Häuser zu bauen, denn hier kann alle Welt eine Waffe gebrauchen, bauen, Zuckerrohr ernten. Verstehen Sie? Es ist sehr wichtig, denn es gibt nicht genug Arbeiter damit der Staat alle Wohnungen baut, die das Land benötigt (Ausrufe: „Viva Fidel!“)



Bis April wurden etwa 60 000 Maßnahmen zum Wiederaufbau und zur Instandsetzung von Wohnungen durchgeführt, eine weitere Front, eine weitere wichtige Aufgabe, was ein Wachstum von 63% im Vergleich zum Erreichten im Vergleichszeitraum des Jahres 2005 darstellt. Zusätzlich wird im Rest des Jahres der größte Teil der 90 000 Wohnungen repariert werden, die durch alle klimatologischen Ereignisse teilweise beschädigt wurden. Es gab noch fällige Häuser von anderen Wirbelstürmen, deshalb sind es so viel.



Es herrschen weiterhin Bedingungen der Trockenheit in unserem geographischen Gebiet. Die im Zeitraum November 2005 bis März 2006 gefallenen Niederschläge, erreichen nur 140 mm, das heißt 54 Prozent des historischen Durchschnitts für diesen Zeitraum.



Die am meisten, durch fehlenden Regen in diesem Zeitraum, betroffenen Provinzen sind: Holguín, Havanna-Stadt — obwohl hier ziemlich wenig angebaut wird, nicht wahr, Sáez? Sie haben keinen Boden, und der, den sie haben werden sie nutzen —, Guantánamo, die Provinz Havanna und Santiago de Cuba, betroffen von der Trockenheit.



Um die Auswirkungen der Trockenheit, die schon in den letzten Jahren auftraten, zu bekämpfen, war es bis 2004 erforderlich, Investitionen im Wert von 183,5 Millionen Peso durchzuführen, und im Jahr 2005 wurden 58,3 Millionen Peso invertiert, insgesamt 241,8 Millionen Peso.



Für dieses Jahr ist mit diesem Ziel ein Investitionsplan von 144,5 Millionen Peso angenommen worden, davon 54,3 Millionen in Devisen. Gegenwärtig wird in verschiedenen Gebieten des Landes an einer Gruppe wichtiger Werke gearbeitet, hervorzuheben die Rohrfabriken von Havanna-Stadt und Holguín und die Ost-West-Leitung, die im Ostgebiet gebaut wird.



Die Arbeit im Programm der Wiederherstellung des Verkehrswesens, die im vergangenen Jahr begann, wurde weitergeführt.



Im Eisenbahntransport sind Investitionen im Wert in Devisen von etwa 157,5 Millionen vorgesehen. Bis jetzt wurden 124 Güterwagen im Wert von 337 100 konvertierbaren Peso repariert, zusammen mit den im Vorjahr reparierten sind es 1 824 Waggons.



Hier steht konvertierbare. Auf diese Details habe ich hingewiesen, wir müssen ausdrücken, ob es Dollar sind, denn die Einkäufe, die wir in China machen, messen wir in Dollar. Die konvertierbaren Peso sind mehr wert als der Dollar.



Es wurden 124 Güterwagen im Wert von 337 100 konvertierbaren Peso repariert, zusammen mit den im Vorjahr reparierten sind es 1 824 Waggons. Dies ist in gerade einem Jahr. Die besonderen Anstrengungen begannen zu Beginn des vergangenen Jahres. Alle Eisenbahnwerkstätten, die Waggons reparieren können, arbeiten Tag und Nacht, und verbrauchen Strom, nicht zu vergessen.



100 Zementwaggons zum Transport von Baumaterialien werden gerade unter Vertrag genommen.



Es wurden 131 Platten für den Containerverkehr repariert und der Erwerb von 150 ist vorgesehen, was zusammen mit der Herrichtung der Ver- und Entladezentren deren besseren Betrieb ermöglichen wird. Es wurden 78 Tankwagen für den Transport von Kraftstoff repariert und es werden 200 Eisenbahnkessel erworben werden, was eine Verbesserung des Kraftstofftransports ermöglichen wird. Dies alles wird durch den in China durchgeführten Kauf von 100 Lokomotiven im Wert von 130 Millionen Dollar ergänzt. Zahlreiche Lokomotiven anderer Herkunft werden in diesem Jahr, 2006, repariert werden. Und es werden einige mögliche russische Angebote analysiert, da viele unserer Lokomotiven diesen Ursprungs sind, und viele können in Betrieb genommen werden, wenn sie die entsprechend Versorgung mit Ersatzteilen haben, es ist eine Anlage, die wir kennen. Aber gut, ich behaupte nicht, dass wir sie erwerben, ich sagte, dass man uns von einigen möglichen Angeboten an Lokomotiven berichtet hat.



Im automobilen Gütertransport sind Investitionen im Wert von etwa 72 Millionen konvertierbaren Peso vorgesehen, die den Transport verbessern werden. Darin eingeschlossen ist der Kauf von 23 Lastkraftwagen für Zement, 127 Sattelschlepper mit Anhängern für Getreide — um es aufzubewahren, muss man es abladen, muss man es transportieren—, 40 Sattelanhänger für das Containerprogramm, und der Erwerb von tausend 20-Tonner-Lastkraftwagen im Wert von 65 Millionen Dollar für die Binnenwirtschaft, um ineffiziente Fahrzeuge zu ersetzen — und um die Häfen zu säubern, was eins unserer großen Probleme ist, was uns zu Liegezeiten zwingt, die Devisen kosten für jede Stunde, die die vertragliche Zeit überzogen wird, und es sind Dutzende Millionen Dollar, die wir verlieren; in eineinhalb Jahren sind diese 1 000 Lkws fast bezahlt.



Ein wichtiger Aspekt ist der Erwerb von etwa 1 400 Geräten für die Fuhrparkkontrolle, die in den Lastkraftwagen angebracht werden, was ermöglichen wird, die Nutzung dieser Fahrzeuge zu kontrollieren und die Kraftstoffeinsparung zu erhöhen.



Es wurden schon 20 600 neue Motoren für den Austausch der Motoren der Lastkraftwagen mit 3,5 und 6 Tonnen Tragkraft unter Vertrag genommen, sowie mehrere tausend Kleinlaster und Pkws, mit dem gleichen Vorhaben, große Mengen von Kraftstoffverbrauch einzusparen. Das heißt, sie wurden erworben; es sind eine Menge, und man arbeitet daran, denn zusammen mit der Revolution des Stromsparens haben wir die Revolution des Kraftstoffsparens.



Ähnliche Anstrengungen werden in allen Bereichen des Transportwesens unternommen — das schließt die Omnibusse ein, es gibt tausende erworbene Omnibusse verschiedener Typen um die unwirtschaftliche Fahrzeuge zu ersetzen, wie beim Schülertransport, dem städtischen Verkehr und dem Überlandverkehr. Sie wissen, dass es das Problem gibt, dass Leute alte Autos besitzen, aus wer weiß welchen Zeiten, in die sie einen Dieselmotor eingebaut haben, den sie wer weiß wo und wie erstanden haben, und die fünf oder sechs Mal mehr einnehmen, manchmal mehr und manchmal etwas weniger, als was die Fahrten in diesen neuen Bussen kosten werden, insbesondere die Überlandfahrten, die wir jetzt schon beginnen, und bei denen der Staat 20% der Fahrtkosten stützt; wenn wir das nicht so machen, ruinieren wir uns entweder, oder wir werden nie einen derartigen Transport in unserem Land haben. Wir denken, dass wir die heutigen Schwierigkeiten überwinden werden, und sie entscheidend überwinden werden, indem wir die Transportmittel mit äußerster Rationalität, Organisierung und Effizienz nutzen, in allen Bereichen, da ist auch der Gütertransport, alles, alles muss transportiert werden, die Medikamente, da sind die Verteilerzentren für die Nahrungsmittel, für die Industriegüter, usw., usw., und die Bevölkerung muss reisen; wenn es umsonst ist, steigt jeder ein, so ist es.



Beide Dinge müssen getan werden: Man muss sparsam sein und man muss die Bevölkerung erziehen. Ich zweifle nicht im Geringsten an der Unterstützung, wie das Volk nicht den geringsten Zweifel daran hat, dass alles was die Revolution getan hat, mit mehr oder weniger Erfolg, für das Volk getan wurde, und alles was die Revolution jetzt, mit viel mehr Erfahrung tut, ist vollkommen für das Volk und um unsere internationalistischen Pflichten zu erfüllen. (Beifall und Ausrufe von: Viva!)

Die in diesem Quartal begonnenen Investitionen haben ermöglicht, in diesem Zeitraum 173 300 Tonnen mehr Güter zu transportieren als im Vorjahr und es ist bis Ende 2006 eine bedeutende Steigerung vorgesehen.

Im Programm der Sanierung und der Totalerneuerung der Polikliniken wurden 19 im ersten Quartal beendet, womit die Arbeit in 167 Einrichtungen dieser Art vollendet wurde, die über 20 neue Dienste verfügen. Es werden gegenwärtig in 183 Arbeiten ausgeführt und für alle weiteren wird an den Projekten zur Vollsanierung gearbeitet. Dieses Programm – das habe ich geschrieben, als ich das Zahlenmaterial einholte, zusammenfasste und ordnete - sollte wegen seines großen Gewichts für die Gesundheit des Volkes aufs größtmöglichste intensiviert werden – denn es sind 446 Einrichtungen und in ihrer Rehabilitierung müssen wegen ihrer großen Bedeutung für die Gesundheit des Volkes besondere Anstrengungen unternommen werden.



Saez teilte mir eine angenehme Nachricht mit, und zwar dass im Moment die Kindersterblichkeit in Havanna 3,5 beträgt, stimmt das, ja? Weniger als 4. In unserer Hauptstadt war jene Zahl niemals erreicht worden! Das beweist, wie wichtig alle diese Polikliniken sind, die Arbeiten, die ausgeführt werden, die Ausrüstungen und die wachsende Qualität unseres medizinischen Personals (Beifall).



In diesem ersten Quartal wurde ein neuer Rehabilitationssaal gebaut, womit dieses Programm mit der Vollendung von 453 Sälen dieser Art im ganzen Land praktisch beendet ist. Es werden außerdem weitere 52 in ländlichen Krankenhäusern gebaut werden, in dem Maße, wie der Prozess der Reparatur in diesen Einrichtungen voranschreitet.



Im Programm der Umgestaltung und Erweiterung von 52 vorzüglichen Krankenhäusern, begonnen im Jahr 2004, wird darauf hingearbeitet, bis zum 26. Juli dieses Jahres 6 Krankenhäuser der Hauptstadt fertig zu stellen, und als Teil dieses Programms werden Maßnahmen an 963 Bauobjekten vorgenommen, davon sind 254 fertig gestellt. Hinzu kommt noch die Anweisung, 118 medizinische Hightechgeräte zu installieren, von denen 59 schon komplett installiert wurden. Erst 6 der 52 vorzüglichen Krankenhäuser wurden fertig gestellt. Es sind sehr schwierige Bauobjekte, es gab viel Desorganisation bei den Bauarbeiten und wir haben mangelhaft gearbeitet. Ich persönlich schäme mich wegen der Verzögerung vieler Bauobjekte. Diese Branche muss ernsthaft organisiert und die an vielen Stellen vorhandenen Schwächen müssen überwunden werden. Es handelt sich ohne Zweifel um eine verspätete Maßnahme, bei der die Forderungen an die Organe, Bauarbeiter und andere verantwortliche Seiten dieser Aufgabe erhöht werden sollten.



Es ist nicht einfach, alle Probleme zu lösen, eines davon ist der Arbeitskräftemangel, unzureichende Arbeitskräfte und die Arbeitsproduktivität ist niedrig. Die Bauarbeiter und ihre Leiter machen sich oft selbst etwas vor. Wir behalten aber die Hoffnung, es wird an der Entwicklung der Baumaterialien, an allem, einschließlich den Ausrüstungen, gearbeitet. Nichts wurde auf dem Gebiet des Bauwesens vergessen.



Wir haben manchmal den Kollegen vom Bau gesagt: „Wenn ihr nicht vorankommt, dann werden wir für einige Bauobjekte Verträge mit Bauunternehmen aus anderen Ländern abschließen müssen.“ Das ist fast unvorstellbar, es gibt viele Dinge, die unvorstellbar waren.



Ich bin der Meinung, dass wir während der gesamten Revolution im Bauwesen nicht glücklich waren, und dass dies eine der Branchen ist, wo wir die meisten Probleme gehabt haben. Ich kenne das ein bisschen, da ich über viele Jahre dem Bau von Stauwerken, Straßen, Schulen, landwirtschaftlichen Einrichtungen, Be- und Entwässerungsanlagen von Zuckerrohrfeldern, von Flachterrassen beim Reis – ich könnte hier eine halbe Stunde aufzählen – große Aufmerksamkeit widmete, jahrelang widmete ich dem besondere Anstrengungen. Ramiro Valdés erinnert sich ebenfalls daran, als das Ministerium in mehrere Dienststellen geteilt werden musste.



Das Bauwesen war während der gesamten Geschichte der Revolution chaotisch und das muss überwunden werden, denn es bleibt uns nichts anderes übrig.



Im zweiten Semester werden wir zum Beispiel schon 12 sehr moderne Bohreinrichtungen für Erdöl zur Verfügung haben, mehrere davon in einer gemeinsamen Gesellschaft mit China; dort sind die chinesischen und kubanischen Erdölarbeiter zusammen, und wir helfen uns gegenseitig. Wohin ich auch schaue, sehe ich chinesische Unternehmen etwas aufbauen und aus anderen Ländern.





Wenn die Bauarbeiter es wegen der Anzahl der Bauobjekte wirklich nicht schaffen, und nachdem sie alles tun, was zu tun ist und was vorgesehen ist, dann ist es möglich, dass wir ausländische Unternehmen benötigen. Mit Sicherheit wurde alles, was wir tun, Aktivitäten erster Qualität und wichtigen Bedürfnissen unseres Volkes gewidmet, das heldenhaft die infame Blockade von fast einem halben Jahrhundert besiegt hat. (Beifall)



Sie überlegen jetzt, was sie im Mai machen werden – ich bin neugierig, das zu wissen – mit ihrer berühmten Übergangsperiode, mit kleinen Kriegsschiffen, Flugzeugträgern, U-Booten, Mörderbanden, Waffenlagern, Mordplänen. Mal sehen, was sie jetzt sagen werden, denn ihr wisst, dass wir uns in einer Übergangsfase befinden, wisst Ihr das nicht? Es stimmt; aber es ist ein Übergang, der Antithese des Bush-igen, Bush-ichen, Bush-artigen Übergangs ist. (Lachen und Beifall) Ich habe nicht die Absicht, jemanden zu beleidigen, aber man sieht so seltsame Dinge, die einen zum Lachen, zum damit Scherzen reizen.



In der Provinz Havanna wurden die Arbeiten an 15 Land-Gymnasien beendet, 6 sind kurz davor, beendet zu werden, und es werden die Bedingungen geschaffen, die restlichen 19 zu sanieren.



Die Vollsanierung von 20 Land-Schulen wurde beendet und diese werden schon innerhalb des neuen Programms zur Ausbildung von lateinamerikanischen Ärzten genutzt, und zwar für Esperanza social (soziale Hoffnung) und Misión Milagros (Mission Wunder).



Gegenwärtig verfügt die Grund- und Mittelschulbildung des Landes insgesamt über 109 000 Fernsehgeräte, 43 000 Videogeräte und 36 000 Computer. Alle diese Zahlen werden sich erhöhen und die Fernseher der Grundschule werden wir dieses Jahr durch Fernsehgeräte mit 29-Zoll-Bildschirm ersetzen; die jetzigen haben 21 Zoll.



Es sind 126 Pionierpaläste in Betrieb, 72 Pfadfinderzentren und 16 Pionierlager.



In der Mittelschulbildung wurde die Schulvesper auf alle 434 000 Schüler ausgedehnt.



Mehr als 110 000 Jugendliche lernen in den Kursen der integralen Weiterbildung, davon beenden 18 600 den Kurs mit dem Abitur und weitere 16 400 mit der Anerkennung der 12. Klasse. Gegenwärtig führen mehr als 90 000 Absolventen dieser Kurse ein Hochschulstudium durch.



Die Gesamtzahl der Hochschulstudenten hat sich erhöht und erreicht schon mehr als 510 000 in diesem Studienjahr, betreut von 122 000 Dozenten. Die Zahl der Universitätsfilialen in den Kreisen (SUM) beträgt 3 150 im ganzen Land, wobei die dem Ministerium für Hochschulbildung, dem Ministerium für Bildungswesen, dem Ministerium für Gesundheitswesen, dem Nationalinstitut für Sport, Körperkultur und Erholung und anderen Organismen untergeordneten berücksichtigt werden.

Es wird weiter an der Universität für Informatik gebaut, die schon eine Kapazität von 8 000 Plätzen von den insgesamt zu erreichenden 10 000 zur Verfügung hat, die Vollsanierung der Hochschule für Industriedesign wird fortgeführt, die Militärfachschule „José Martí“ restauriert und es werden Bauarbeiten an der Technischen Hochschule „José Antonio Echeverría“, an der Agrarhochschule von Havanna, am Studentenwohnheim Alamar VI, am Studentenhaus und in der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Havanna, sowie am Studentenwohnheim der Universität Oriente ausgeführt.



In Unterstützung der neuen Programme der Revolution haben mehr als 28 000 Sozialarbeiter (Ausrufe) verschiedenen Aufgaben von großer Bedeutung und sozialer Anerkennung realisiert: in der Betreuung der älteren Menschen, der Behinderten, der Arbeiter der Zuckerindustrie als Teil der Aufgabe Álvaro Reinoso, in der Operation Milagro und, gemeinsam mit den Universitätsstudenten, in der energetischen Schlacht, indem sie Haushaltsgeräte verteilten, unter anderen wichtigen Aufgaben.



Es wurden 300 Jugend-Computerclubs eröffnet, die zu den 300 schon existierenden kommen, und die gegenwärtig 110 510 Personen ausbilden, die in diesen Zentren Kurse besuchen, wobei die Tätigkeit konsolidiert wird.



Es gibt 352 Jugend-Videoclubs mit Kapazität für mehr als 21 000 Personen, und die aufgrund ihres breiten Angebots eine kulturelle Option großer Befürwortung darstellen.



Hinzu kommt die Vollsanierung von 26 Informatik-Fachschulen im ganzen Land, wo fast 40 000 Fachkräfte dieser Fachrichtung ausgebildet werden. Diese bilden zusammen mit den 8 000 Studenten der Universität für Informatik und fachverwandter Fakultäten anderer Universitäten des Landes mehr als 50 000 Fachkräfte auf diesem viel versprechenden Gebiet aus.



Die Fernsehausstrahlung der Bildungskanäle erreicht alle Provinzen und kommt 87,9% der Bevölkerung zugute.



Es befinden sich 89 Radiosender in den Kreisen im Betrieb, 8 Telezentren und 1 918 Fernsehsäle in abgelegenen Ortschaften, die mit Solarzellen funktionieren. Am 28. Januar wurde der Kanal Havanna eingeweiht, der die beiden Provinzen von Havanna deckt. Die Investition muss noch fertig gestellt werden, damit er vollständig in Betrieb ist.



Die Restauration der Kunstschulen von Cubanacán wird fortgesetzt.



In den Schulen der Kunstinstrukteure werden 15 700 Jugendliche ausgebildet. Gegenwärtig betreuen die ausgebildeten Instrukteure mehr als 700 000 Kinder und Jugendliche in Unterrichtsstunden und 130 000 in Werkstätten des künstlerischen Schaffens.



Vom 2. Februar bis 7. März fand die Buchmesse dieses Jahres statt, die sich auf 35 Städte ausgedehnt hat. An ihr haben 25 Länder teilgenommen, es wurden mehr als 3,3 Millionen Exemplare verkauft, und wenn man die von Venezuela als Gastland beigetragenen Titel berücksichtigt, sind mehr als 4 Millionen in die Hände der Leser übergegangen.



Im nächsten Jahr, darauf weise ich hin, wird es viel mehr geben. Das Papier wird schon gekauft, denn es gibt eine große Nachfrage nach Büchern und wir heben zwei sehr moderne Druckereien zur Verfügung, die in der Lage sind, fast alle herzustellen, die benötigt werden.



Im Monat März fand das erste World Baseball Classic statt, wie findet ihr das? Das ist der Wettkampf, in dem wir, wie allen bekannt ist, den zweiten Platz belegten, mit herausragenden Ergebnissen, sowohl in sportlicher, als auch in politischer Hinsicht. (Beifall)



Ruhm den fabelhaften – ich sage fabelhaft wegen ihres Verhaltens, ihres Betragens, ihrer Ehrlichkeit – Mitgliedern jener Mannschaft, die den kubanischen und Weltsport mit Ruhm bedeckte! (Beifall) Jetzt findet gerade die Kubanische Nationale Olympiade statt. An den Wettkämpfen nehmen eine große Anzahl Sportler teil und jenes Event wird immer mehr Bedeutung erlangen.



Es wurde vorangekommen im Investitionsprozess in den 17 Sportschulen (EIDE), ein Programm, das die Vollsanierung von 15 bestehenden und den Bau von 2 neuen in den Provinzen Guantánamo und Granma ermöglicht, das habe ich vor kurzem erwähnt. In diesem Sinne wurde von den zu reparierenden Schulen die EIDE „José Martí“ in der Hauptstadt beendet, und die restlichen 14 sind, mit den Hauptobjekten beendet, in Betrieb, mit einer Kapazität von etwa 12 000 Schülern.



Die Maßnahmen in der Nationalschule für Gymnastik gehen weiter und die zweite Etappe im Nationalen Trainingszentrum für Volleyball.



Die Internationale Schule für Körperkultur und Sport ist im ersten Quartal mit einer Einschreibung von 79 Ländern in Betrieb (Ausrufe).



Die Vollbeschäftigung ist, mit weniger als 2 Prozent ohne Beschäftigung, beibehalten worden.



Ich würde gern wissen, wie viele Länder auf der Welt im Augenblick dasselbe sagen können. (Beifall)



Einer Wirtschaftspolitik entsprechend, die die Befriedigung der sozialen Interessen und der grundsätzlichen Prioritäten des Landes sichert, wurden eine Reihe von Maßnahmen im währungs-finanziellen Bereich durchgeführt, die auf die Stärkung der Nationalwährung zielten.



Einige praktische Auswirkungen dieser Maßnahmen waren: das Wachstum der Ersparnisse in kubanischen Peso um 42% (vergleichend Schluss März 2006 mit Schluss Februar 2005), was ein größeres Vertrauen in die Nationalwährung ausdrückt; die Erhöhung des Anteils der Einlagen in kubanischen konvertierbaren Peso an den Gesamtersparnissen in Devisen, von 20 Prozent auf 65,3 Prozent des Gesamtbetrags zum Geschäftsschluss des Jahres 2005; - Nun gut, im Jahr 2005 wurde der Dollarumlauf verboten, aber nicht die Spareinlage. Jeder Bürger weiß, dass er ein Bankdepot einer ausländischen Währung vornehmen und diese Einlage wieder abheben kann. Das ist heilig, wird respektiert und ist unantastbar. Vorher waren es fast alles ausländische Währungen, aber seht, wie es jetzt steht: 65,3% konvertierbare Peso. Das sind Angaben von großem wirtschaftlichen Wert. Das können die Chicago`s Boys bestätigen, die immer davon sprechen, um die Dinge so zu verwickeln, dass iemand sie versteht und auf diese Weise die Weltwirtschaft zu manipulieren und die weniger entwickelten Völker auszubeuten.

- und eine bedeutende Steigerung der durch die Zentralbank erfassten Devisen.



Ebenfalls wurde erreicht, den Anteil des Dollars in den Gesamt-Bar-Eingängen des Landes an Devisen deutlich zu senken. - Sie glaubten, dass sie uns mit den Maßnahmen und den grausamen Verboten, die sie den US-amerikanischen Bürgern oder den in den Vereinigten Staaten Eingebürgerten kubanischer Herkunft auferlegten, vernichten würden. Sie glaubten, sie würden uns zerstören, wenn sie jenen verboten, ihre Familienangehörigen während drei Jahren zu besuchen. Und im Augenblick sind sie die Zerstörten, vom wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen.



Obwohl sie behaupten, dass sie Wachstum aufweisen und dass die Börse gut geht, usw., usf., haben sie bei den laufenden Rechnungen die Leistungsbilanz mit 800 Milliarden Dollar überzogen. Und wie steht es um Kuba? Hier habe ich es beschrieben, damit sie es gut hören, gut verstehen und ihre gescheiten Fachleute den Fall Kuba studieren lassen. Damit sie sich fragen, warum Kuba alle die Jahre aushalten konnte, die es Widerstand geleistet hat und diese kriminelle Blockade besiegen konnte, so ein Abfall der Intelligenz, wie man es von einem unterentwickelten Land vermutet. Fast 50 Jahre, die längste Blockade der Geschichte. Danke Yankee-Imperium! Denn du hast uns zum Wachsen gezwungen, du hast uns über all die Jahre hinweg gezwungen, Erhabenheit zu beweisen! Du hast das Blut aller Kubaner gekrönt, die hier und anderswo gekämpft haben und gestorben sind, und zwar mit der beschämenden Niederlage deiner zynischen Blockade, deinen zynischen Versuchen, uns zu vernichten!



Heutzutage hast du nicht einmal Ärzte, um sie dort in die Stadt New Orleans zu schicken, und wir bilden mehrere Zehntausende aus und werden 100 000 in 10 Jahren ausbilden, und das mit viel besserer allgemeiner Ausbildung. Ich verleugne nicht die vieler bedeutender US-amerikanischer Ärzte, aber als Grundausbildung ist die unserer Ärzte viel besser, die bereit sind, in jeglichen Winkel der Welt zu gehen, genau so wie die Medizinstudenten aus den anderen Ländern Lateinamerikas (Ausrufe), weil ihnen an unseren Universitäten nicht nur Medizin gelehrt wird, sondern auch Solidarität und Humanismus (Beifall).

Wie werden sie so Ärzte nach Afrika schicken? Sie können 20 Milliarden Dollar zur AIDS-Bekämpfung anbieten, denn Finanzkapital haben sie so viel sie wollen, sie drucken es. Was sie nicht besitzen, ist Humankapital, das finden sie nicht. Und es ist deshalb so, dass wir können, und das, nachdem sie uns alle Ärzte rauben wollten, als wir nur 6 000 hatten, die Hälfte von ihnen ohne Anstellung und sie holten sie sich, sie haben uns 3 000 gelassen und 30% der Dozenten. Schaut, jetzt haben wir 122 000 Universitätsdozenten. Jetzt verstehen es unsere Universitäten und sind in der Lage, Wissen zu übermitteln. Sie sind schon überall verbreitet, da das Talent und die Kenntnisse überall verbreitet sind, denn die hochausgebildeten Fachleute sind überall in Kuba.



Es gibt acht Mal mehr Universitätsdozenten in Kuba, als es beim Sieg der Revolution Universitätsstudenten gab. Seht die Vervielfachung des Humankapitals, die Vervielfachung der Fische und Brote, die in Vervielfachung von Kenntnissen verwandelt wurde. (Beifall)



In der Vergangenheit übertraf der Anteil des Dollars 90 Prozent, während er gegenwärtig bei etwa 30 Prozent liegt, was das, sich aus den Drohungen der Vereinigten Staaten ergebende, Risiko bedeutend mindert.

Ab 2005 wurde eine rationale Zentralisierung der Entscheidungen über den Einsatz der Devisen eingeführt. Die Genehmigung für diese Transaktionen muss bekommen werden, ehe die Obligationen eingegangen werden, was zu einer größeren Effektivität bei der Vertragsvereinbarung geführt hat und zu mehr Sicherheit bei der Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen. Außerdem hat dies zum Kampf gegen Straftaten und Korruption beigetragen.



Ebenso hat es ermöglicht, die sich aus den neuen ausländischen finanziellen Verbindlichkeiten und den neu ausgehandelte Schulden ergebenen Verpflichtungen gewissenhaft zu erfüllen, was ermöglicht hat, Zugang zu neuer Finanzierung mit günstigeren Bedingungen zu haben.



Die Vereinbarung zwischen der Bolivarianischen Republik Venezuela und der Republik Kuba, unterzeichnet basierend auf den Prinzipien der ALBA, hat einen beachtlichen Schritt auf dem Weg der Einheit und der wahrhaften Integration der Völker Lateinamerikas und der Karibik dargestellt. Die Gründung von PETROCARIBE und die Unterzeichnung vor kurzem von Vereinbarungen für die Raffination von venezolanischem Erdöl in Kuba, stellen ebenfalls außerordentliche Schritte und wahre Beispiele von Brüderlichkeit und Solidarität zwischen den Völkern dar.



Der Handelsaustausch zwischen Venezuela und Kuba übertraf 2,4 Milliarden Dollar im Jahr 2005 und lag, nur in diesem ersten Quartal des Jahres 2006, bei über 1,2 Milliarden.



Und ich nähere mich schon dem, was ihr so sehnlich wünscht, jetzt, wo die Sonne stärker scheint und mein Zeitbudget schon lange zu Ende gegangen ist (Lachen).





VERÄNDERUNGEN IM NATIONALEN SYSTEM DER STROMERZEUGUNG IN KUBA



Es ist unserem Volk wohl bekannt, dass wir in eine große Energiewirtschaftsrevolution vertieft sind.



Es wurden große Anstrengungen unternommen, um die erforderlichen technologischen und nicht technologischen Ausrüstungen zu erwerben.



Vor gerade dreieinhalb Monaten, am 17. Januar, auf der Veranstaltung in Pinar del Río (Beifall und Ausrufe), erste Provinz mit einer für die Selbstversorgung ausreichenden installierten Stromerzeugungsleistung, wurde der Öffentlichkeit erklärt, dass bis zu diesem Zeitpunkt im Land eine neue Kapazität von 253 500 Kilowattstunden installiert worden war.



Von dieser Veranstaltung in jener Provinzhauptstadt aus, wurde dazu aufgerufen, dass, unter der Führung der Partei, die Volksmächte und alle Organismen, Betriebe, Zentren, Elektriker, Bauarbeiter, Transportarbeiter und das mobilisierte Volk, ohne eine Minute zu verlieren, ihre Anstrengungen beim Zivilbau und der Installierung der Geräte und Verteilernetze verdoppeln, um schließlich ohne Verzögerung die Erzeugermotoren montieren zu können, die mit dem nationalen Stromnetz synchronisiert in Betrieb sein werden.



Bis heute, dem Ersten Mai, wurden im ganzen Land hunderte Dieselaggregate mit einer Kapazität zur Erzeugung von 903 000 Kilowatt installiert, das heißt, 3,6 mal die installierte Kapazität vom 17. Januar in Pinar del Río (Beifall).



Ein anderes Programm, in dem sehr gearbeitet wurde, ist die Installierung von Notstromaggregaten an vitalen Punkten der Ökonomie und der Dienstleistungen des Landes, um die Stromversorgung bei jeder Notstandssituation zu sichern, wie bei meteorologischen Phänomenen oder anderen Naturkatastrophen oder provozierten Katastrophen, die unser Land betreffen.



Bis heute sind in unserem Land dafür 3 444 im Plan vorgesehene Notstromaggregate eingetroffen, und es sind schon 2 755 von ihnen installiert, was einer Leistung von 296 228 kW entspricht. In diesem Ergebnis liegen die Anstrengungen der Montagebrigaden und die enthaltene örtliche Unterstützung, um in möglichst kurzer Zeit die wirklich anspruchsvollen Pläne zu erfüllen. Mit den bis heute installierten Notstromaggregaten wird unter anderem der Schutz folgender Objekte gewährleistet:

203 Krankenhäuser

311 Polikliniken

95 Zahnärztliche Kliniken

161 Blutbanken, Altersheime und Heime für körperlich und geistig Behinderte und Hauptapotheken

592 Brotbäckereien

180 Zentren für die Produktion, Konservierung und Zubereitung von Nahrungsmitteln

200 Pump-, Umpump- und Wasseraufbereitungsanlagen

57 Schulen der Mission Milagro und des neuen Ausbildungsprogramms für Lateinamerikanische Ärzte

77 wichtige Bildungseinrichtungen

104 Zentren der graphischen Kommunikation, der Radio- und der Fernsehübertragung

54 meteorologische Stationen

33 chemisch-pharmazeutische und biotechnologische Industrien

158 Hotels und andere Einrichtungen des Tourismus

In Feldlazaretten in Pakistan wurden, als Teil der kubanischen medizinischen Zusammenarbeit mit diesem Land, angesichts des katastrophalen Erdbebens, 54 Notstromaggregate installiert. Außerdem wurden, auf der anderen Seite, 20 Dieselaggregate an die Krankenhäuser des Brudervolkes von Bolivien entsendet.



Es werden im Land weiter tausende von Geräten zu diesem Zweck installiert. Und alle vollkommen neu und mit einer Ersatzteilreserve für zwei Jahre. Neue, standarisierte und mit einem minimalen Verbrauch. Von den installierten sind 750 Notstromaggregate mit 120 kVA oder mehr, mit einer Leistung von 210 000 kW, so dass sie in der gegenwärtigen Phase die Stromversorgung in den Spitzenbelastungszeiten unterstützen können, indem sie das System vom Stromverbrauch der erwähnten Zentren befreien.



Um den Betrieb der synchronisierten Aggregate und anderer Motoren zu sichern, war eine große und besondere Anstrengung bei der Herstellung von Kraftstofftanks erforderlich: 2 903 wurden in zehn Fabriken der Metallverarbeitenden Industrie hergestellt, - die rund um die Uhr gearbeitet haben - mit Kapazitäten von 1,5 m3 bis 100 m3. Auf der anderen Seite könnte man als Heldentat bezeichnen, was getan wurde, um den Transport abzusichern, sowohl den der Anlagen, als auch den der Kraftstofftanks.



Am 17. Januar 2006, auf der Veranstaltung in Pinar del Río, drückten wir aus: „Bis zum Ersten Mai werden wir die Kapazität für die Erzeugung von 1 Million kW erreicht haben, 3,3 Wärmekraftwerken wie „Antonio Guiteras“ entsprechend, – so sagte ich. In Wirklichkeit wurde die Zahl übertroffen. (Beifall) Heute, am Ersten Mai, haben wir eine installierte Leistung von über 1,1 Millionen kW in den mit dem System synchronisierten Dieselaggregaten und den Notstromaggregaten mit mehr als 120 kVA. Hunderttausend Kilowatt Leistung mehr als 3,3-mal die reale Kapazität des „Antonio Guiteras“, installiert in weniger als acht Monaten. - Das “Guiteras” wurde in sechs oder sieben Jahren gebaut, es ist immer mal wieder außer Betrieb, zum Beispiel gerade jetzt, wir haben es als Reserve. Dieses mehrmals außer-Betrieb-sein spart Kraftstoff. Es ist so, dass dieser Stillstand im Augenblick der größte von allen ist, und zwar von demjenigen, was ich weiß nicht wie viele Hundertmillionen kostete, das finanziert werden musste, seitdem der Kauf angeordnet worden war, und das unserem Land so viel Kopfzerbrechen gekostet hat. Mehrere der großen Wärmekraftwerke stehen ebenfalls still oder laufen mit halber Kraft. Wir brauchen diese natürlich noch, denn dies ist ein Programm in Entwicklungsphase, obwohl wir sie nur noch kurze Zeit weiter brauchen. Wir werden sehen was nach Ablauf eines weiteren Jahres geschieht. Wir werden sehen, ich kann euch heute nicht alles erzählen, denn man muss etwas für später lassen.



In jener Zusammenkunft im Januar bezogen wir uns auf die Wichtigkeit der Nutzung des Erdölbegleitgases während der Förderung, Quelle von Verseuchung, das aber, nach einer einfachen Klärung, als billigster im Land produzierbarer Kraftstoff für die Stromerzeugung eingesetzt werden kann.

Sobald die Investition amortisiert ist, kann sie das Kilowatt für weniger als zwei Centavos erzeugen.



Als Teil des Prozesses der bestmöglichen Ausnutzung des Begleitgases erfolgte in Havanna-Stadt mit der Inbetriebnahme des Werks von Marianao im vergangenen Februar die Ersetzung des „erzeugten Gases“, das verteilt wurde, durch methanangereicherte Luft.



Erst seit kurzem begann man, dieses Begleitgas des Erdöls zu verwenden. Früher verwendete man Naphtha, einen Teil Gas und einen Teil Naphtha, was die Gefäße verrußte.



Jetzt geschieht das nicht mehr. - Diese Maßnahme hat ermöglicht, bis heute 8 650 Tonnen Naphtha und 158 Tonnen Flüssiggas einzusparen.



Andererseits kommt man schnell vorwärts bei den Studien, Forschungen und Proben um so schnell wie möglich die Windenergie anzuwenden. Wir haben schon die ersten 100 Geräte erworben – sie kommen demnächst an – und vor allem, Türme, um die Luftgeschwindigkeit in allen wichtigen Gebieten des Landes zu messen. In vielen von ihnen bestehen sehr vorteilhafte Voraussetzungen. Wir werden sehen, sobald wir die Information haben, werden wir sie mit großer Geschwindigkeit aufbauen. Dieses System passt sich der Windenergienutzung sehr gut an, denn die Winde sind launisch und wechselhaft. In einem System wie wir es hatten, mit großen Kraftwerken, war es vollkommen unmöglich, die aus der Luft gewonnene Elektrizität mit anzuschließen bzw. an das Netz zu synchronisieren. Acht Stunden würden genügen und es wäre schon sehr wirtschaftlich. Wir haben Orte, wo 12 Stunden, 15 Stunden, 20 Stunden garantiert sind und Stellen, an denen seit Beginn der Messungen die notwendige Geschwindigkeit zur Stromerzeugung nie unterschritten wurde.



Immer sprach man von der Notwendigkeit der Wiederherstellung der Netze, mit dem Ziel, die bedeutenden Verluste in der Verteilung und die, die elektrischen Geräte schädigende, Niedrigspannung zu vermindern. Diese Themen wurden in mehreren im vergangenen Monat Januar durchgeführten Podiumsdiskussionen weitgehend erörtert.



Was wurde in den letzten Monaten getan?



Mit dem anspruchsvollen Ziel, das Jahr 2006 mit 60 Prozent Erfüllung des Gesamtprogramms der Netze abzuschließen, wurden 85 538 Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt.



Bis zum 30. April können folgende Aktionen hervorgehoben werden:

ü Austausch von 12719 Masten in schlechtem Zustand.

ü Erhöhung der Kapazität in 3000 Transformatoren.

ü Austausch von 49384 Anschlüssen (Stromzufuhr der Wohnungen).

ü Installation von 956 781 Breakers an Stelle der alten und überholten Schalter, eine Massenaktion, die zum ersten Mal im Land durchgeführt wird und alle Wohnungen erreichen wird.

ü In diesem Jahr 3 100 neue Transformatoren herstellen und die Bedingungen schaffen, um im gleichen Jahr auf die Zahl von 15 000 zu kommen.

ü Diese Ergebnisse und die Importe haben ermöglicht, schon 5 357 neue Transformatoren im Verteilernetz zu installieren.



Es wurde ein immer vollständigeres und integrales Studium des Sparpotentials im Wohnbereich vorgenommen, indem Wohnung für Wohnung besucht wurde, und ausgehend aus dieser Erfahrung wurde das Studium des Sparpotentials auf den staatlichen Sektor ausgedehnt.



Entscheidend waren in dieser Aufgabe die Missionen unserer ausgezeichneten Sozialarbeiter mit Unterstützung der Universitätsbrigaden für Sozialarbeit (BUTS), die sich mit großem Enthusiasmus dieser entscheidenden Anstrengung angeschlossen haben. So kennt es unser Volk an, deren Massenorganisationen sie mit Enthusiasmus als aktive Protagonisten in diesem historischen Kampf in den Wohngebieten und Gemeinden aufgenommen haben.



Wie gleichfalls in unserem Land bekannt ist, wurden wichtige Maßnahmen ergriffen, um den Raub und die Vergeudung von Kraftstoff an den Tankstellen und Pisten, an denen der Verkauf erfolgt, zu beseitigen.



Vom 10. Oktober 2005 ab sind insgesamt 10 500 Sozialarbeiter an den Tankstellen, Pisten, Raffinerien, Verteilerstützpunkten und Kraftstofftanks in Aktion getreten. Während dieses Zeitraumes stiegen die Einnahmen aus dem Barverkauf von Kraftstoff an den Tankstellen im Tagesdurchschnitt 2,53-mal. Wir treten in eine neue Etappe einer Umordnung des Systems ein, was ein bedeutender Sieg ist, der uns alle ermuntert in der Schlacht, die wir auf entschlossenste Weise gegen Vergeudung und Laster austragen, indem wir die revolutionäre Moral dort hochheben, wo die Routine und der Egoismus sie geschmälert haben.



Was getan wurde, kann man sagen, ist gerade erst der Anfang. Wir sind eine Zeit der Lehre durchlaufen. Einige Dinge müssen berichtigt werden, und so wird es geschehen, aber wir werden mit der absoluten Entschlossenheit bei den Zielstellungen des Energiesparens voranschreiten, motiviert durch das wachsende Bewusstsein, das unser Volk heute bezüglich dieser lebenswichtigen Themen erwirbt, und durch den Nutzen, den diese Arbeit bringen wird, da sind wir uns sicher.



Wenn die Anstrengungen, die Kuba heute realisiert, in allen anderen Ländern der Welt unternommen würden, würde Folgendes geschehen — ich werde es Ihnen sagen:

1) Die nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven an Kraftstoffen würden doppelt so lange ausreichen.

2) Die verschmutzenden Elemente, die diese heute in die Atmosphäre schleudern, würden auf die Hälfte reduziert werden.

3) Die Weltwirtschaft würde eine Atempause erhalten, da eine gewaltige Menge der Transportmittel und Elektrogeräte erneuert werden müssen.

4) Ein Moratorium von fünfzehn Jahren ohne den Bau von neuen Atomkraftwerken könnte ausgerufen werden.


Nichts wird uns aufhalten!

Vaterland oder Tod!

Venceremos!


(Ovation.)

Samstag, 29. April 2006

Vereinbarungen zur Anwendung der bolivarischen Alternative für die Völker unseres Amerikas und der Handelsvertrag der Völker

Die Präsidenten Hugo Chávez Frías, im Namen der Bolivarianischen Republik Venezuela, Evo Morales Ayma, im Namen der Republik Bolivien, und Fidel Castro Ruz, im Namen der Republik Kuba, zusammengekommen am 28. und 29. April 2006 in Havanna, beschließen, die vorliegende Vereinbarung zur Errichtung der Bolivarianischen Alternative für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) und die Handelsverträge zwischen den Völkern unserer drei Länder zu unterzeichnen.



Allgemeine Bestimmungen



Paragraph 1: Die Regierungen der Bolivarianischen Republik Venezuela, Boliviens und Kubas haben beschlossen, konkrete Schritte zum Integrationsprozess zu gehen, basierend auf den Prinzipien, die in der am 14. Dezember 2004 unterzeichneten Gemeinsamen Erklärung zwischen der Bolivarianischen Republik Venezuela und der Republik Kuba enthalten sind, denen sich die Regierung Boliviens anschließt, und die sie sich zueigen macht.



Paragraph 2: Die Länder werden einen strategischen Plan ausarbeiten, um die nutzbringendste produktive Vervollständigung zu garantieren, auf der Grundlage von Rationalität, Ausnutzung der in den Ländern vorhandenen Vorteile, Einsparung von Ressourcen, Erweiterung der Beschäftigung, Zugang zu Märkten und anderen, auf wahrhafte, unsere Völker stärkende, Solidarität basierende Erwägungen.



Paragraph 3: Die Länder werden in ihren Ländern von den Seiten entwickelte integrale technologische Ausstattungen austauschen, in Bereichen von gemeinsamem Interesse. Sie werden basierend auf Prinzipien des gegenseitigen Nutzens zur Nutzung und Ausnutzung zur Verfügung gestellt.



Paragraph 4: Die Länder werden gemeinsam, in Koordination mit anderen lateinamerikanischen Ländern dafür arbeiten, den Analphabetismus in diesen Ländern auszumerzen, benutzen dabei Methoden der massiven Anwendung von erprobter und schneller Wirksamkeit, die in der Bolivarianischen Republik Venezuela erfolgreich in die Praxis überführt wurden.



Paragraph 5: Die Länder vereinbaren, Investitionen von gegenseitigem Interesse durchzuführen, die die Form von öffentlichen, zweistaatlichen, kooperativen und Joint-Venture-Unternehmen, von Projekten gemeinsamer Verwaltung und anderer Modalitäten der Vereinigung, die festgelegt werden, annehmen können. Es erhalten die Initiativen Vorrang, die die Fähigkeit der sozialen Einbeziehung stärken, die Industrialisierung der Ressourcen, die Sicherung der Ernährung, die Initiativen im Rahmen der Achtung und der Erhaltung der Umwelt.



Paragraph 6: Im Fall der zweistaatlichen oder dreistaatlichen Unternehmen von strategischer Bedeutung werden die Seiten das Mögliche tun, immer, wenn die Art und die Kosten der Investition es erlauben, dass das Land des Sitzes des Unternehmens mindestens 51% der Aktionen besitzt.



Paragraph 7: Die Länder können die Eröffnung von Bankfilialen von staatlichem Eigentum eines Landes im Nationalgebiet eines anderen Landes vereinbaren.



Paragraph 8: Zur Erleichterung der Zahlungen und Einnahmen der entsprechenden Handels- und Finanztransaktionen zwischen den Ländern wird der Abschluss von Gegenseitigen Kreditabkommen zwischen den Bankeinrichtungen vereinbart, die zu diesem Zweck von den Regierungen bestimmt werden.



Paragraph 9: Die Regierungen können Mechanismen des Handelsausgleichs von Gütern und Dienstleistungen, und zwar in dem Maße, in dem er sich als gegenseitig vorteilhaft für die Erweiterung und Vertiefung des Handelsaustausches erweist.



Paragraph 10: Die Regierungen werden die Entwicklung gemeinsamer kultureller Programme fördern, die die Besonderheiten der verschiedenen Regionen und die kulturelle Identität der Völker berücksichtigen.



Paragraph 11: Die Regierungen der Seiten werden die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kommunikation vertiefen, wobei die notwendigen Aktionen durchgeführt werden, um ihre Kapazitäten auf der Ebene der Infrastruktur der Übertragung, der Verteilung, der Telekommunikation, unter anderem, zu erhöhen; sowie auf der Ebene der Produktionskapazitäten von Informations- Kultur- und Bildungsinhalten. In diesem Sinn werden die Regierungen weiterhin den mit Telesur eroberten Kommunikationsraum der Intergration unterstützen, seine Verbreitung in unseren Ländern verstärken, sowie seine Produktionskapazitäten von Sendungen.



Paragraph 12: Die Regierungen von Venezuela und Kuba erkennen die besonderen Notwendigkeiten Boliviens als Ergebnis der Ausbeutung und Ausplünderung seiner Naturressourcen während der Jahrhunderte kolonialer und neokolonialer Vorherrschaft.



Paragraph 13: Die Seiten werden mit dem Ziel, zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der drei Länder beizutragen, Kenntnisse im wissenschaftlich-technischen Bereich austauschen.



Paragraph 14: In Anbetracht alles Vorhergehenden beschließen die Regierung der Republik Kuba und die Regierung der Bolivarianischen Republik Venezuela und die Regierung der Republik Bolivien, folgende Aktionen durchzuführen:



Von Kuba in seinen Beziehungen mit Bolivien im Rahmen der ALBA und des TCP durchzuführende Aktionen



ERSTENS: Schaffung einer nichtlukrativen kubanisch-bolivianische Einrichtung, die hochklassige und kostenlose Augenoperationen für all jene Bürger Boliviens garantiert, denen es an den notwendigen ökonomischen Mitteln fehlt, um die hohen Preise dieser Dienste zu bezahlen, um so zu verhindern, dass jährlich zehntausende arme Bolivianer ihr Augenlicht verlieren oder ernsthafte Beeinträchtigungen erleiden, die oftmals die Sehfähigkeit verhindern.



ZWEITENS: Kuba stellt Ausrüstungen von Spitzentechnologie zur Verfügung, sowie die in der ersten Etappe die erforderlichen Fachärzte für Augeheilkunde, die, mit Unterstützung junger bolivianischer Ärzte, ausgebildet in der Lateinamerikanischen Hochschule für Medizin (ELAM), tätig Assistenzärzte, und anderer bolivianischer Ärzte und Assistenzärzte, oder denen aus anderen Ländern, die sorgfältige Behandlung der bolivianischen Patienten bieten werden.



DRITTENS: Kuba wird im Rahmen der vorliegenden Aktionen die Gehälter des kubanischen Personals der Fachärzte für Augenheilkunde bestreiten.



VIERTENS: Bolivien wird die notwendigen Einrichtungen für die Erbringung der Dienste garantieren, es können Gebäude für medizinische Zwecke sein oder für diese Zwecke angepasste. Kuba wird die Zahl der in der Bilateralen Vereinbarung vom 30. Dezember des vergangenen Jahres gebotenen gespendeten Zentren für Augenheilkunde von drei auf sechs erhöhen.



FÜNFTENS: Die sechs Zentren werden sich in La Paz, Cochabamba, Santa Cruz, Sucre, Potosí und in dem Ort Copacabana des Distrikts La Paz befinden. Die sechs werden die Kapazität besitzen, zusammen nicht weniger als hunderttausend Personen jährlich zu operieren. Diese Kapazitäten können erhöht werden, wenn es erforderlich sein sollte.



SECHSTENS: Kuba bestätigt Bolivien das Angebot von 5 000 Stipendiatenplätze zur Ausbildung von Ärzten und Fachleuten auf dem Gebiet Integrale Allgemeinmedizin und in anderen medizinischen Fachbereichen an: 2000 im ersten Quartal 2006, die schon ihre Grundlagenvorbereitung in Kuba erhalten, 2000 im zweiten Quartal desselben Jahres und 1000 im ersten Quartal 2007. In den darauf folgenden Jahren wird die festgelegte Quote mit neuen Immatrikulationen erneuert werden. Ein Teil der 500 jungen Bolivianer, die schon ihr Medizinstudium an den kubanischen Medizinfakultäten absolvieren, sind in dieser Anzahl von neuen Stipendiaten einbegriffen.



SIEBTENS: Kuba wird für die Zeit, die dieses Bruderland als erforderlich einschätzt, die 600 Fachärzte in Bolivien belassen, die aus Anlass der ernsthaften Naturkatastrophe im Januar dieses Jahres, die alle Distrikte Boliviens beeinträchtigt hat, nach Bolivien gereist waren. Gleichfalls wird es 20 Feldkrankenhäuser mit Chirurgiedienst, Intensivstation, Notdienst für Herzkreislauferkrankungen, Labor und anderen medizinischen Ressourcen spenden, die anlässlich der erwähnten Katastrophe in die am meisten beeinträchtigten Gebiete gesendet wurden.



ACHTENS: Kuba wird Bolivien weiterhin die Erfahrung, das didaktische Material und die notwendigen technischen Mittel für das Alphabetisierungsprogramm in vier Sprachen beisteuern: Spanisch, Aymara, Quechua und Guaraní, die es für die Gesamtheit der bedürftigen Bevölkerung bieten kann.



NEUNTENS: Im Bereich des Bildungswesens wird sich der Austausch und die Zusammenarbeit auf die Unterstützung bei Methoden, Programmen und Techniken des Bildungs-Erziehungs-Prozesses, die für die bolivianische Seite von Interesse sind, erstrecken.



ZEHNTENS: Kuba wird Bolivien seine Erfahrungen auf dem Gebiet des Energiesparens vermitteln und mit diesem Land bei einem Programm des Energiesparens zusammenarbeiten, das bedeutende Ressourcen in konvertierbarer Währung ergeben könnte.



ELFTENS: Für den Zeitraum der Rückgewinnung der Investition werden alle staatlichen Investitionen und die von bolivianischen Joint-Venture-Unternehmen, und sogar die von privatem bolivianischen Kapital in Kuba von Kapitalertragssteuern befreit.



ZWÖLFTENS: Kuba räumt den bolivianischen Luftfahrtslinien die gleichen Erleichterungen ein, über die die kubanischen Luftfahrtslinien verfügen. Das betrifft den Passagier- und Frachttransport von und nach Kuba und die Benutzung von Flughafenservice, Einrichtungen oder andere Erleichterungen, sowie den internen Transport von Passagieren und Frachten im kubanischen Territorium.



DREIZEHNTENS: Die aus Kuba kommenden Exporte von Gütern und Dienstleistungen können mit bolivianischen Produkten, in der Nationalwährung Boliviens oder anderen gegenseitig annehmbaren Währungen bezahlt werden.



Von Venezuela in seinen Beziehungen mit Bolivien im Rahmen der ALBA und des TCP durchzuführende Aktionen



ERSTENS: Venezuela wird eine weit reichende Zusammenarbeit im Energie- und Bergbaubereich fördern, die folgendes einschließen wird: die institutionelle Stärkung des Ministeriums für Treibstoffe und Energie und des Ministeriums für Bergbau und Metallurgie Boliviens durch technisch-juristischen Betreuung; Erweiterung der Lieferung von Rohöl, raffinierten Produkten, Flüssiggas und Asphalt, enthalten in der Energie-Zusammenarbeitsvereinbarung von Caracas, bis zu Mengen, die erforderlich sind, um die interne Nachfrage Boliviens zu decken, wobei Mechanismen der Kompensation mit bolivianischen Produkten für die völlige Rechnungsbegleichung auf dieses Konzept festgelegt werden; technische Betreuung der Staatlichen Erdölgesellschaft YPFB und COMIBOL; Entwicklung von Projekten der Anpassung und Erweiterung von Infrastrukturen und erdölchemische, eisenhüttentechnischen, chemisch-industriellen und anderen Formen der Zusammenarbeit, die beide Seiten vereinbaren.



ZWEITENS: Für den Zeitraum der Rückgewinnung der Investition werden alle staatlichen Investitionen und die von bolivianischen Joint-Venture-Unternehmen, und sogar die von privatem bolivianischen Kapital in Venezuela von Kapitalertragssteuern befreit.



DRITTENS: Venezuela bestätigt das Angebot von 5 000 Stipendiatenplätze zum Studium in verschiedenen Bereichen von Interesse für die produktive und soziale Entwicklung der Republik Bolivien.



VIERTENS: Venezuela wird einen Sonderfond von bis zu hundert Millionen Dollar für die Finanzierung von damit verbundenen Produktions- und Infrastrukturprojekten für Bolivien schaffen.



FÜNFTENS: Venezuela wird dreißig Millionen Dollar spenden, um den Bedürfnisse sozialer und produktiver Art des bolivianischen Volkes, gemäß den Bestimmungen seiner Regierung, nachzukommen.



SECHSTENS: Venezuela wird Asphalt und eine Asphaltmischanlage spenden, die zur Instandhaltung und zum Bau von Straßen beitragen wird.



SIEBTENS: Venezuela wird die Importe bolivianischer Produkte bedeutend erhöhen, besonders von denen, die dazu beitragen, seine strategische Nahrungsmittelreserve zu erhöhen.



ACHTENS: Venezuela wird auf seinem Territorium Steuervergünstigungen für Projekte von strategischem Interesse für Bolivien erteilen.



NEUNTENS: Venezuela räumt den bolivianischen Luftfahrtslinien auf venezolanischem Territorium innerhalb der Grenzen, die die Rechtsgebung ermöglicht, bevorzugte Bedingungen ein.



ZEHNTENS: Venezuela stellt Bolivien seine Infrastruktur und Anlagen des Luft- und Seetransports zu bevorzugten Bedingungen zur Verfügung, um die Pläne der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Republik Bolivien zu unterstützen.



ELFTENS: Venezuela erteilt Erleichterungen für die Errichtung von bolivianischen staatlichen oder Joint-Venture-Unternehmen zur Rohstoffverarbeitung, Strom abwärts (aguas abajo).



ZWÖLFTENS: Venezuela wird mit Bolivien in Forschungsstudien der Biodiversität zusammenarbeiten.



DREIZEHNTENS: Venezuela wird die Teilnahme Boliviens an der Festigung von Kernen endogener Entwicklung unterstützen, wobei die Erfahrung der Mission Vuelvan Caras vermittelt wird.



VIERZEHNTENS: Venezuela entwickelt Abkommen mit Bolivien im Bereich der Telekommunikation, die die Satellitenbenutzung einschließen könnten.







Von Bolivien in seinen Beziehungen mit Kuba und Venezuela im Rahmen der ALBA und des TCP durchzuführende Aktionen





ERSTENS: Bolivien wird durch den Export seine bergbaulichen, landwirtschaftlichen, agroindustriellen, Fischfang- und Industrieprodukten, die Kuba oder Venezuela erforderlich sind, zur Verfügung stellen



ZWEITENS: Bolivien wird mit seiner verfügbaren übertrefflichen Produktion an Treibstoffen zur energetischen Sicherheit unserer Länder beitragen.



DRITTENS: Bolivien wird alle staatlichen Investitionen und die von Bolivien und den Staaten Venezuela und Kuba gebildeten Joint-Venture-Unternehmen von Kapitalertragssteuern befreien.



VIERTENS: Bolivien wird all seine Erfahrung in der Erforschung der Eingeborenenvölker, sowohl in der Theorie, als auch in der Forschungsmethodologie zur Verfügung stellen.



FÜNFTENS: Bolivien wird zusammen mit den Regierungen Venezuelas und Kubas am Erfahrungsaustausch über das Studium und die Wiedergewinnung der Kenntnisse der Vorfahren über Naturheilkunde teilnehmen.

SECHSTENS: Die Regierung Boliviens wird aktiv am Erfahrungsaustausch über wissenschaftliche Erforschung der Naturressourcen und der landwirtschaftlichen und viehwirtschaftlichen genetischen Richtlinien teilnehmen.





Gemeinsam von Cuba und Venezuela in ihren Beziehungen mit Bolivien im Rahmen der ALBA und des TCP durchzuführende Aktionen





ERSTENS: Die Regierungen der Bolivarianischen Republik Venezuela und der Republik Kuba beseitigt umgehend die Zollgebühren und alle anderen nichttariflichen Schranken für alle Importe Kubas und Venezuelas aus der Republik Bolivien.



ZWEITENS: Die Regierungen der Bolivarianischen Republik Venezuela und der Republik Kuba garantieren Bolivien den Kauf der Produktionsmengen der ölhaltigen Kette und anderer landwirtschaftlicher oder industrieller von Bolivien exportierter Produkte, die aufgrund der Anwendung eines Freihandelsvertrags oder von Freihandelsverträgen, gefördert durch die Regierung der Vereinigten Staaten oder europäische Regierungen ohne Absatzmarkt bleiben könnten.



DRITTENS: Die Regierungen der Bolivarianischen Republik Venezuela und der Republik Kuba bieten Bolivien finanzielle, technische und arbeitskräftemäßige Zusammenarbeit für die Einrichtung einer wirklich nationalen Fluggesellschaft des bolivianischen Staates.



VIERTENS: Die Regierungen der Bolivarianischen Republik Venezuela und der Republik Kuba bieten Bolivien ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Sports an, einschließlich die Möglichkeit der Organisierung und der Teilnahme an Sportwettkämpfen und die Benutzung von Trainingslagern in beiden Ländern. Kuba bietet die Benutzung seiner Einrichtungen und Ausrüstungen für die Doping-Kontrolle an, und zwar zu den gleichen Bedingungen wie für die kubanischen Sportler.



FÜNFTENS: Die Regierungen der Bolivarianischen Republik Venezuela und der Republik Kuba werden in Koordination mit Bolivien die Aktionen fördern, die sich als notwendig erweisen, um die gerechte bolivianische Forderung nach einer bedingungslosen Aufhebung der Auslandsschuld zu unterstützen, welche ein ernsthaftes Hindernis für den Kampf Boliviens gegen die Armut und die Ungleichheit darstellt.



Neue Maßnahmen wirtschaftlicher und sozialer Art können der vorliegenden Vereinbarung zwischen den drei unterzeichnenden Seiten zugefügt werden.



Bolivien, Venezuela und Kuba werden für die Einheit und Integration der Völker Lateinamerikas und der Karibik kämpfen.



Bolivien, Venezuela und Kuba werden für den Frieden und die internationale Zusammenarbeit kämpfen.



Evo Morales Ayma

Präsident der Republik Bolivien



Hugo Chávez Frías

Präsident der Bolivarianischen Republik Venezuela



Fidel Castro Ruz

Präsident des Staatsrats der Republik Kuba




Havanna, den 29. April 2006

Freitag, 3. Februar 2006

Ansprache auf dem am 3.2.2006 auf dem Revolutionsplatz vollzogenen Festakt zur Verleihung des Internationalen Preises der UNESCO José Martï an Chavez

Lieber Präsident Chávez;

Liebe Mitglieder der Delegationen Venezuelas und Kubas;

Liebe Teilnehmer an diesem großartigen Festakt;

Liebe Mitbürger!



Dies ist ein historischer Tag und er ist von besonderer Bedeutung, die Verleihung des Internationalen Preises „José Martí“ der Organisation der Vereinten Nationen an den Präsidenten Venezuelas.

Was kommt mir in den Sinn in dieser bewegenden Minute. Heute vor sieben Jahren und einem Tag, am 2. Februar 1999, hatte ich das Privileg, der Amtsübernahme des neuen Präsidenten Venezuelas, Hugo Chávez Frías, beizuwohnen (Beifall). Ich hatte ihn ungefähr fünf Jahre vorher kennen gelernt, als er uns, gerade erst aus dem Gefängnis gekommen, im Dezember 1994 besuchte. Wir lernten uns gut kennen und tauschten uns über Themen aus, wobei wir viel übereinstimmten und uns sehr begeisterten. Wir sprachen von der Zukunft. Aber es war schwer, sich vorzustellen, dass innerhalb eines historisch so kurzen Zeitraumes Hugo Chávez das Amt des Präsidenten des ruhmreichen Venezuelas von Simón Bolívar übernehmen würde (Beifall).

Damals versicherte er mit Kühnheit: „Ich schwöre bei dieser sterbenden Verfassung“, ein Ausdruck, der Geschichte schreiben würde.

Wortgetreu einige seiner Absätze an jenem Tag:

„Es gibt Ziffern der Arbeitslosigkeit, die bei 20% liegen. Eine Unterbeschäftigung bei 50% der wirtschaftlich aktiven Kräfte, fast eine Million Kinder, die gerade so überleben, Kinder, wie meine Tochter Rosinés, im Alter von einem Jahr und vier Monaten, die gerade so überleben. Siebenundzwanzig, fast achtundzwanzig pro tausend Lebendgeborenen betrug die Kindersterblichkeit in Venezuela, eine der höchsten des ganzen Kontinents. Das Auftreten der Unterernährung in der Kindersterblichkeit liegt annähernd bei 15% der Kinder, die sterben. Die Ursache ihres Todes: Unterernährung. Da können wir keine konstituierende Versammlung abwarten.“

„(...) Es ist grausam, zu erfahren, dass nur eins von fünf Kindern, die die Vorschule beginnen, nur eins von fünf die Grundschule beendet, das ist grausam, denn das ist die Zukunft des Landes.“

„(...) Fünfundvierzig Prozent der Jugendlichen besuchen nicht die Mittelschulen, streunen umher, gerade so überlebend, und viele von ihnen begehen Vergehen um zu überleben, den der Mensch ist nicht von Natur aus schlecht, wir sind Geschöpfe Gottes, wir sind keine Geschöpfe des Teufels (Beifall). Diese Situation erhalte ich hier, hier halte ich sie in meinen Händen, und es ist die Anhäufung all jener Krisen, auf die ich mich vor ein paar Minuten bezog.“

Seine Worte an diesem 2. Februar beeindruckten mich tief. Ich sollte 48 Stunden später in der Zentraluniversität Venezuelas auftreten, wo ich 40 Jahre und 10 Tage vorher, am 24. Januar 1959 zu den Studenten gesprochen hatte.

Zahlen und Angaben, die dieser Besucher in diesem Augenblick der Wiederbegegnung kannte, brachten ihn zu der Schlussfolgerung, dass das Volk Venezuelas in diesem neuen Tagesanbruch mutig und intelligent ernsthaften Schwierigkeiten gegenüberstehen würde, die von der wirtschaftlichen und sozialen Situation ausgingen, in die dieses heldenhafte Volk gekommen war.

Ich erwähnte Absätze und Ziffern, die ich heute wortwörtlich der am 3. Februar vor sieben Jahren gehaltenen Rede entnahm.

„Warenexporte gemäß des Berichts der Zentralbank Venezuelas:

1997: 23,4 Milliarden Dollar“, die Exporte.

1998: 17,32 Milliarden. Der Wert der Exporte fiel in nur einem Jahr um 6,08 Milliarden Dollar.“

Erdöl (Hauptexportposten). Preise: 1996: 20 Dollar/Barrel; 1997: 16,50 Dollar; 1998: 9 Dollar.“ Am Vorabend der Amtsübernahme.

Die hauptsächlichen Mineralien, Eisen, Aluminium, Gold und Derivate wie Stahl, alle sind im größeren oder kleineren Maße erheblich im Preis gesunken. Beide Posten bilden 77% der Exporte. Also Erdöl und Mineralien.

Handelsbilanz:

1996 ― 13,6 Milliarden Dollar.

1998 ― 3,4 Milliarden. Das war es, was sie in einem Jahr erhielten, und was sie im Jahr darauf erhielten, fast ein Drittel.

Differenz: 10,2 Milliarden in nur zwei Jahren.

Zahlungsbilanz“, ein anderes Kapitel:

„1996 ― 7 Milliarden zu Gunsten Venezuelas.

1998 ― 3,418 Milliarden zu Ungunsten des Landes.

Verfügbare internationale Reserven:

1997: 17,818 Milliarden.

1998: 14,385 Milliarden Dollar.“ Die Reserven sanken, wie es auch kurz davor stand sich nach dem Erdölputsch und nach dem Militärputsch vom 11. April 2002 zu wiederholen. Ja, denn das passiert, dieses gewaltige Sinken, im übernächsten Jahr, 2003; das heißt das sehr schnelle Sinken der Reserven, ich glaube, sie hatten sich schon 13 Milliarden im ersten halbjahr dieses Jahres genähert und hätten sich in einigen Monaten auf Null reduziert. Einige hatten schon 30 Milliarden Dollar aus Venezuela fortgeschafft, deren Wert heute 2 Billionen Dollar wäre, mehr als ausreichend für eine beschleunigte Entwicklung in der ganzen Hemisphäre, besonders, wenn es sich um eine rationelle Entwicklung handelt und nicht um eine konsum- und verschwendungsorientierte Entwicklung.

„Nettoverluste: 3,5 Milliarden ungefähr in einem Jahr.

Auslandsschuld:

Fast 40% des Landeshaushalts wird“ ― sagten wir damals ― „im Dienst der Auslandsschuld ausgegeben.“ Es waren internationale Angaben.

„Die soziale Situation gemäß verschiedener nationaler und internationaler Quellen.

Arbeitslosigkeit: Offizielle Zahlen sprechen von 11 bis 12%. Es gibt andere Zahlen, die auf 20% weisen.“ Und nach dem Staatsstreich und dem Erdölputsch wurde sie auf mehr als 20% erhöht, als diese Zahlen der Arbeitslosigkeit schon auf 10 oder 9% gesenkt wurden.

„Die Unterbeschäftigung liegt bei 50%.

Fast eine Million Kinder in einem Zustand, dass sie gerade so überleben“, wie der Präsident gesagt hatte. Das war in den statistischen Angaben dieser Zeit festgehalten.

Kindersterblichkeit von fast 28 pro 1 000 Lebendgeborenen. 15% derer, die sterben, sterben infolge der Unterernährung.“ Es lag wirklich an der Unterernährung.

„Nur eins von fünf Kindern beendet die Grundschule“; eine andere korrekte Angabe, ausgesprochen am Tag der Amtsübernahme; „45% der Jugendlichen besuchen nicht die Mittelschule.“ Schon zu dieser Zeit hatten wir mehr als 90% erreicht. Wer sollte uns von diesen Problemen erzählen? Wie könnten wir sie ignorieren, wo wir doch viele Jahre lang versucht hatten, sie zu reduzieren, seit dem Sieg der Revolution und bis in die Gegenwart. Jetzt sind es praktisch hundert Prozent, und es beginnt, auch in Venezuela so zu sein.

„45% Abwesenheit an den Schulen ist wirklich beeindruckend“, sagten wir.

Wir fügten hinzu:

„Mehr als eine Million Kinder sind im Arbeitsmarkt einbezogen; mehr als 2,3 Millionen, aus dem Schulsystem ausgeschlossen, ohne jede Berufsausbildung.

„In den letzten zehn Jahren ― sagten wir, wir hatten es vor der Reise nach Venezuela gelesen ― , „mehr als eine Million Venezolaner, die die Mittelklasse, Kategorie ´c´ bildeten, waren infolge der Einkommenssenkung, der Arbeitslosigkeit und der Auswirkungen der Inflation zur Kategorie der Armen und Bedürftigen übergegangen, die heute 77% der Bevölkerung ausmacht.

Das geschieht im ursprünglichen Vaterland Bolívars, in der an Rohstoffen reichten Nation Lateinamerikas, mit fast einer Million Quadratkilometern und nur 22 Millionen Einwohnern.“ Es war nicht Brasilien in Fläche und Einwohnerzahl.

„Ich stelle diese Überlegungen an“ ― sagte ich zum Schluss und mit viel Vorsicht, damit es nicht als Einmischung in innere Angelegenheiten gedeutet würde ― „unter voller und absoluter Verantwortung, in der Hoffnung, dass sie nützlich sein würden.“

Wie hätte man auf die Idee kommen können, dass wir sie hier eines Tages, sieben Jahre später, wiederholen würden, als unwiderlegbares Argument dafür, wie dort die Lage war und was in diesen sieben Jahren in Venezuela vorangegangen ist.

Die gewaltige Emphase ist vollkommen erklärbar, die der bolivarianische Prozess an erster Stelle den bolivarianischen Schulen gab, gut ausgerüstet mit allen Mitteln, wo diese Kinder aufgenommen wurden, die vom Schulsystem ausgeschlossen waren. Und sie werden noch weiter in hohem Tempo gebaut und vervollkommnet. Diese Bewegung ist schon dabei, die Schulstufe zu erreichen, die wir in Kuba Mittelstufe nennen, in den bolivarianischen Lyzeen, und es gibt sehr wichtige zusätzliche Projekte. Ich habe Ziffern gehört von der Schaffung von ungefähr 1 000 ebenfalls vollkommen ausgestatteten Lyzeen, etwas wirklich Bewundernswertes.

Gut, das war in den ersten Zeiten, aber dann kamen die Ereignisse, die es woanders nicht gab, die zu dieser so gerechten, so unbestreitbaren Anerkennung mit dem Preis „José Martí“ führten.

· Am 28. Oktober 2005 wird die Alphabetisierungskampagne beendet; Mitte 2003, ein Jahr und drei Monate nach dem Staatsstreich am 11. April und acht Monate nach dem Erdölputsch hatte die Alphabetisierungskampagne begonnen, der bolivarianische Prozess war in diesem Moment knapp drei Jahre an der Macht, seit dem Tag, an dem der Präsident bei dieser sterbenden Verfassung geschwört hatte.

· Zahl der bis zu jenem Tag alphabetisierten Personen: 1 482 533. Es blieben noch einige wenige tausend, die schon dabei waren, den Kurs zu beenden.

· Am 27. Januar 2006 erreichten die ersten 423 Personen, die an der Mission Robinson 2 um den Abschluss der sechsten Klasse teilgenommen hatten, diesen Abschluss der sechsten Klasse.

· An dieser Mission nehmen ― in einem Land, in dem schon kein Analphabetismus mehr herrscht, aufgrund einer ernsthaften, systematischen Kampagne mit Kontrollen und Prüfungen ― 1 449 292 Schüler teil; 616 833 von ihnen kommen aus der Mission Robinson 1.

· Während diesen Jahres 2006 wird eine Million Schüler diese Stufe absolvieren ― Schüler, die Analphabeten oder funktionale Alphabeten waren; oder besser gesagt, Personen, die keine Schüler waren, sie wurden zu Schülern.

· Es ist vorgesehen, dass bis Ende 2007 weitere 500 000 diese Stufe absolvieren.

· Durch die Mission Ribas für den Abiturabschluss haben schon 162 543 erwachsene Bürger diesen Abschluss erreicht. Wir wissen alle, dass sich 3 400 aus dieser Mission Ribas kommende venezolanische Studenten hier auf ein Medizinstudium vorbereiten oder es durchführen. Hebt eure Fahnen (Fahnen werden erhoben, Ausrufe: „Cuba, Venezuela, eine einzige Fahne!“).

· In diesem Moment nehmen, Angaben zufolgend, 602 502 Studenten am Unterricht in der Mission Ribas teil, von denen noch in diesem Jahr etwa 500 000 ihre Ausbildung als neue Abiturienten abschließen werden.

· An der Mission Sucre, auf einer höheren Stufe als die Mission Ribas, nehmen 513 568 Venezolaner teil, von denen 416 769 Studenten das Universitätseinführungsprogramm beendet haben.

· Von ihnen nehmen schon 310 192 am Universitätsstudium teil.

· Es ist bemerkenswert darauf hinzuweisen, dass von diesen Venezolanern, die schon ein Hochschulstudium absolvieren, 15 392 Integrale Allgemeinmedizin in der Mission Barrio Adentro studieren (Ausrufe).

Ich erwähnte schon, dass etwas mehr als 3 400 in Kuba Medizin studieren, und vor Jahresende wird es 10 000 venezolanische Studenten in Kuba geben, die in dem neuen Programm einbezogen sind (Ausrufe), und zwar mit großartigen Perspektiven aufgrund der Methoden, der Erfahrungen, der Dozenten, etwas absolut neues, wie das, dass die Mission Barrio Adentro zu einer riesigen Universität in ganz Venezuela geworden ist. Das ist absolut neu in der Geschichte der Menschheit und es ist die einzige Form, die Ärzte auszubilden, die die Dritte Welt braucht, welche Milliarden der Menschheit bilden, die schon eine beeindruckende Ziffer von 6,5 Milliarden Einwohnern erreicht, Angehörige unserer Gattung, in der sich das Unheil und die Probleme angehäuft und vervielfacht haben.

Wenn eine bessere Welt nicht möglich wäre, adieu den Hoffnungen auf ein Überleben der Gattung.

· 132 014 sind die Venezolaner, die schon am Hochschulstudium teilnehmen, auf dem aufgezeigten Weg, sie nehmen am nationalen Ausbildungsprogramm für Erzieher in allen Kreisen Venezuelas teil (Beifall und Ausrufe).

· 74 677 nehmen an vier Programmen der Ausweitung des Studiums auf die Kreisstädte teil, die die Bolivarianische Universität von Venezuela (UBV) bietet, in 308 Kreisstädten aller Provinzen, und zwar in den Studienrichtungen Sozialwissenschaften der örtlicher Entwicklung, Umweltmanagement, Sozialkommunikation und Rechtswissenschaften.

· 84 892 nehmen an technischen, wissenschaftlichen und verwaltungstechnischen Studienrichtungen in den Kreisstädten teil.

· 3 217 studieren Rechtswissenschaften an der Nationalen Versuchsuniversität „Rómulo Gallego“.

· Es ist ermüdend, die Liste aller Leistungen zu lesen, die Venezuela im Bereich der Bildung ― und in anderen Bereichen, aber wir sprechen hier über die Bildung ― in der Hälfte dieser sieben Jahre erreicht hat, dabei gegen imperialistische Verschwörungen kämpfend, gegen Putsche aller Art, perverse Angriffe auf die Wirtschaft, Versuche, diesen Prozess zu erdrücken.

Hat es in irgendeinem anderen Land jemals ein ähnliches Vorankommen im Kampf gegen den totalen oder funktionalen Analphabetismus gegeben?

Was ist eine Person, die weder lesen noch schreiben kann? Oder was ist ein funktionaler Analphabet, der gerade so unterschreiben kann? Und in dieser so komplexen und immer komplexeren Welt, so globalisiert und immer mehr globalisiert, ohne die sechste Klasse erreicht zu haben. Worin können sich jene nicht denkenden Wesen von jenen Wesen unterscheiden, die einen denkenden oder denkfähigen Kopf haben, die nicht ausgebildet wurden, nicht einmal zum Lesen und Schreiben; die nicht dazu zum Denken erzogen wurden, wie es José de la Luz y Caballero vor fast zwei Jahrhunderten in der spanischen Kolonie Kuba forderte.

Aber, wer ist in den Augen des Imperiums dieser Mensch einfacher Herkunft, der aufgrund seiner bolivarianischen und martianischen Konzeption dieses neue Kapitel in der Geschichte der Völker Lateinamerikas möglich machte?

Hier ist die Antwort:

„Rumsfeld ― Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten, Chef des Pentagon ― vergleicht Chávez mit Hitler. Hören Sie gut: Mit Hitler!

„WASHINGTON (AP) ― Der Verteidigungsminister Donald H. Rumsfeld verglich den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez mit Adolf Hitler.“

Die Anwähnung tauchte während eines Vortrags am Donnerstagabend im Nationalklub der Presse auf, als man ihn nach der allgemeine Verschlechterung der Beziehungen zwischen Washington und einigen Ländern Lateinamerikas fragte.

„Wir haben Diktaturen dort gesehen“, sagte er. „Und wir sahen, dass die Mehrheit dieser Länder, mit Ausnahme Kubas“, logischerweise, „zur Demokratie voranschreitet“, drückte er aus. (Anscheinend schreiten wir zur Hölle, zur absoluten und völligen Ignoranz, wo keine Demokratie möglich ist.)

Der Verteidigungsminister gab zu, dass „wir dort einige populistische Führer gesehen haben“ ― ein Wörtchen hier; die, die sich um das Volk bemühen, die sich um das Volk kümmern, die sich um das Gesundheitswesen, das Bildungswesen, die Beschäftigung kümmern, die an das Volk denken, sind ´populistische Führer´― „die Massen von Personen in diesen Ländern anziehen“. Als wenn die die Personen Dummköpfe wären, wo sie in Wirklichkeit immer klüger sind und immer mehr sehen und hören. Schon wirklich sichtbare Wahrheiten kann man nicht so leicht verstecken. „Und es finden Wahlen wie die von Evo Morales in Bolivien statt, die deutlich beunruhigend sind“ (Ausrufe).

Wie soll es die Chefs des Imperiums nicht beunruhigen, dass ein einfacher Indianer heute Präsident von Bolivien sei, gewählt von der großen Mehrheit des Volkes, obwohl einer Million Bolivianern, in überwältigender Mehrheit Anhänger Evos, das Stimmrecht genommen wurde. Es war fast unmöglich, sich einen Sieg Evos durch absolute Mehrheit vorzustellen, da wir alle wussten, dass ein Million einfacher Bolivianer an diesem Tag nicht wählen konnten. Was wird sein, wenn Evo eine konstituierende Versammlung einberufen wird? Er wird sicher mit den Großtaten der Bolivarianer wetteifern.

Ja, ich gebe ihnen Recht, sie haben begründeten Anlass sich zu sorgen. Das ist neu und unerwartet für die, die, wie Hitler, von einem tausendjährigen Reich träumten.

Er führt fort:

„Wir haben Chávez in Venezuela“ ― und hier auch, den Preis erhaltend. „Es ist eine Person, die legal gewählt wurde“ ― bloß gut, dass sie das nicht in Frage stellen ―, „wie Adolf Hitler legal gewählt wurde ― wenn sie ein wenig die Geschichte kennen würden, wüssten sie , warum einmal Hitler gewählt wurde und was es für Folgen hatte, und wer ihn unterstützte und warum ― , und dann hat er die Macht gefestigt, und jetzt arbeitet er offensichtlich eng mit Fidel Castro zusammen“ ― dieser ´perverse Typ´― , „und mit dem Herrn Morales.“ Was werden sie von Morales sagen können!

Wie gut, wir sind glücklich, die Rolle des Stahlpanzers gespielt zu haben. Nehmen Sie es nicht als Eitelkeit, es hat sich mir so heraufbeschwört. Sie sprechen von Fidel Castro, und versuchen seit 47 Jahren, diese Revolution zu zerstören, wer weiß wie lange, mich umzubringen, und in Wirklichkeit nicht mich, sondern dieses Volk, das zu einem kleinen Teil diesen Platz füllt, weil nicht mehr Platz finden (Ausrufe), bestärkt durch dieses bolivarianische und einheitliche Erwachen der Völker, die Martí als unser Amerika bezeichnete.

Die Individuen können ein Privileg haben, und davon sprachen wir, als ich unserem innigen Bruder Hugo Chávez diesen Preis überreichte. Wir fühlten uns in diesem Moment glücklich wegen der für die Menschen geleisteten Anstrengungen. Wir hätten viel mehr machen müssen, aber wir wussten nicht ausreichend genug, um es zu tun, und wir hatten auch nicht das Maß an Reife, um uns der Pflicht und der Notwendigkeit, es zu tun, bewusst zu sein ― das sage ich, ich spreche nicht von ihm, ich spreche über mich, denn ich hatte dieses Privileg ― , und wir sagten: Wir haben keine Verdienste, wir sind privilegiert, in dieser außerordentlichen Zeit geboren zu sein, in der die Änderungen nicht nur möglich sind, sondern unerlässlich, eine Grundbedingung des Überlebens.

Diese Anwesenheit, die Anwesenheit von Millionen, die beim Referendum in Venezuela abgestimmt haben, derer, die für Evo stimmten, derer, die in wachsender Zahl diejenigen zurückweisen, die einem Imperium dienen, das uns vernichten will, das uns noch mehr ausbeuten will, sie erlebt zu haben, ist ein wahrhaftes Privileg.

Wie viele sind gefallen! Wie viele starben von Bolívar und Sucre bis heute! Darunter viele unserer Genossen, wie dieser, dessen Abbild dort ist, Ernesto Che Guevara, Argentinier, Kubaner, Bolivianer, Venezolaner, Märtyrer Lateinamerikas und der Welt (Beifall). Diejenigen, die heute für ihr Vaterland und für diesen Kontinent kämpfen, kämpfen für die Welt; oder wie jener außerordentliche Denker, der dort an der Fassade der Nationalbibliothek abgebildet ist – es gibt keinen besseren Platz – José Martí. So viel hat jener Mann gekämpft, und so viele wie er starben, sogar ohne das Privileg das zu sehen, was wir alle hier sehen, Chávez, Evo, viele andere und ich. Aber noch mehr als wir seid ihr privilegiert, so jung, so voller Perspektiven, werdet ihr diesen Kontinent mit Graduierten der Hochschulbildung überschwemmen, denn beide, Venezuela und Kuba, bilden jetzt die Ärzte dieser Hemisphäre aus, - ohne die Absicht, jemanden zu ignorieren oder zu ersetzen – die Ärzte, die bereit sind nach Barrio Adentro zu gehen, die Ärzte, die bereit sind, an die Orte von Katastrophen zu gehen ohne mit der Wimper zu zucken; die Ärzte, die dazu bestimmt sind, einen der edelsten Berufe auszuüben, den des Arztes, wie den des Lehrers und andere, und zwar zum Wohl der menschlichen Gattung.

Ihr studiert hier nicht, um die Privatmedizin auszuüben. Ich bin sicher, dass ihr nicht daran denkt und dass ihr studieren werdet, um euren Völkern zu dienen, um es wie jene jungen, in der lateinamerikanischen Medizinschule ausgebildeten venezolanischen Ärzte zu tun, welche der Präsident Chávez an das Amacuro-Delta geschickt hat und an den Amazonas geschickt hat. Und er sprach jetzt zum Zeitpunkt der Katastrophe davon, einige von ihnen nach Bolivien zu schicken. Der Tag wird kommen, an dem ihr so zu Tausenden und sogar bis zu mehreren Zehntausenden gehen könnt.

Vor kurzem sprachen wir davon, unter Venezuela und Kuba insgesamt 100 000 Ärzte auszubilden. Heute kann ich euch hier sagen, dass wir, Venezuela und Kuba, darum kämpfen, in 10 Jahren 150 000 Ärzte auszubilden (Beifall), und nicht nur aus Kuba, sondern aus Lateinamerika. Darin sind auch die Kubaner einbegriffen, die bereit sind, an jeglichen Ort zu gehen.

Hier sollen ungefähr 300 oder mehr Studenten aus Timor Leste sein, was uns ehrt (Ausrufe). Seht dort sind sie, was für ein Enthusiasmus, was für ein heldenhaftes Land, welches während 500 Jahren eine Kolonie war - während fünfhundert Jahren! – und einen hohen Blutzoll für seine Unabhängigkeit entrichtete. Wir sind stolz darauf, dass sie hier sind. Und in diesem Jahr werden ungefähr 1 000 Studenten aus Timor Leste in Kuba zusammenkommen, die meisten davon an Medizinfakultäten. Und dort sind ebenfalls schon 180 kubanische Ärzte, die in jenem Land ihren Dienst tun und an die wir an einem Tag wie dem heutigen denken. Die Einwohner von Timor Leste waren Kolonie einer iberischen Nation, und wie immer haben die Mächtigen Soldaten in jene Länder geschickt. Niemals haben sie Ärzte oder Lehrer geschickt, niemals haben sie alphabetisiert, niemals ausgebildet.

Entschuldigt mich, bitte, ich bin vom Text abgekommen. Ich werde mich bemühen, es nicht mehr zu tun, denn wir warten mit Ungeduld darauf, an einem Tag wie dem heutigen den Präsidenten Chávez zu hören (Ausrufe).

Jetzt kommt zu der Erklärung des Pentagon-Chefs unmittelbar eine weitere schwerwiegende Erklärung von John Negroponte hinzu, des Chefs der Superagentur, die von 15 Diensten gebildet wird, welche den CIA und den FBI mit einschließen. Negroponte, der traurige Erinnerungen hervorruft, enger Freund jenes Terroristen, den sie schützen wollen und der auf den abstoßenden Namen Posada Carriles hört – abstoßend, wegen dessen, was er symbolisiert – und den sie nach Venezuela hätten zurückschicken müssen, damit dort über ihn Gericht gehalten wird.

Das ist doch die Höhe, sich auf die Folter als Vorwand zu berufen, um zu sagen, dass sie ihn nicht nach Venezuela schicken werden! – das Land, wo beinahe der Präsident ermordet wurde, wo ein Militärputsch stattfand, ein Erdölputsch und wo es einen Präsidenten gibt, der mit seinem unendlichen Großmut bereit war, jenen zu verzeihen, die das venezolanische Vaterland verraten haben.

So wie wir verziehen haben, als wir zu einem bestimmten Zeitpunkt, nachdem wir vom Imperium eine Entschädigung gefordert hatten, mehr als tausend im Dienste einer ausländischen Macht stehende Söldner freiließen, die in US-amerikanischen Uniformen und mit US-amerikanischen Flugzeugen kamen, auf denen die Symbole Kubas auf ihren Rumpf gemalt waren und die einen Überraschungsangriff aus dem Hinterhalt unternahmen; unser Land überfielen, und zwar eskortiert vom Geschwader und den Truppen der Vereinigten Staaten, die nicht dazu kamen zu landen, denn es gab dort schon niemanden mehr zu unterstützen, nachdem kaum 48 Stunden vergangen waren seit der Landung.

Ich hatte nicht die Absicht, etwas hiervon zu erwähnen, aber es ist so, dass einige Dinge andere in Erinnerung rufen. Wenn man im Arbeitszimmer sitzt und über Negroponte sprechen hört oder spricht, kann es sein, dass man keine große Reaktion zeigt; aber das ist anders, nachdem man Professor Bonasso anhörte, der uns dessen infame Rolle sehr gut ins Gedächtnis zurückgerufen hat – und wir diesen Herrn, Partner von Posada Carriles im schmutzigen Krieg gegen Nicaragua, einige Male genannt haben – das ist der Mann, der heute das sagte, was die Nachrichtenmeldung ausdrückt: „Der Geheimdienstchef der Vereinigten Staaten“ – ´der Superagentur´, wie die Mitteilung ihn bezeichnet – „ließ am Donnerstag seine Befürchtungen verlauten, dass ein Wahlsieg des Präsidenten Hugo Chávez im Dezember das stärken wird, was er eine Außenpolitik der Einmischung in die inneren Angelegenheiten seiner Nachbarn nennt und ihn Kuba näher bringen wird“, – aber seht, das ist noch nicht alles – „Iran und Nordkorea näher“, zwei Länder, welche sie als terroristisch bezeichnen und außerdem bedrohen, und zwar einschließlich damit, taktische Atomwaffen gegen sie anzuwenden, wenn sie Kernkraftstoff zur Erzeugung von Elektrizität entwickeln, – wie es mehrere Dutzende Länder der Welt tun – um nicht ihr Erdgas und –öl zu verbrennen, bzw. in wenigen Jahren verschwinden zu lassen. So weit zu gehen, jemandem mit einem Atomwaffenangriff zu drohen, das ist etwas wirklich Verrücktes. Aber was für Verrücktheiten sind von Einigen denn nicht zu erwarten? Ich will nicht beleidigend sein, das war nicht meine Absicht; aber es ist unmöglich nicht aufzuzeigen, dass es das Fernsehen gibt, die Reden vorhanden sind, die Botschaften vorhanden sind, und einige haben das Gesicht von wirklich entfremdeten Menschen, um es zart auszudrücken.

In wessen Händen befindet sich das Schicksal der Welt bzw. in wessen Händen ist die Sicherheit der Völker des Planeten? Es kann sein, dass sie nichts Gutes für eine bessere Welt tun werden, aber sie sind in der Lage, sie an den Rand der Zerstörung zu bringen und sogar Situationen zu schaffen, die sie anschließend nicht kontrollieren können; wie Kriege vom Zaun brechen, dessen Ausweitung und Verallgemeinerung niemand würde verhindern können.

Jenen Risiken ist diese Menschheit ausgesetzt, sie sind neu, sie gehören den letzten 100 Jahren an. Nicht einmal jene, wie die Gefahr der körperlichen Vernichtung kraft der Massenvernichtungswaffen, als auch die der massiven Aggression auf die für das Leben der menschlichen Wesen unerlässlichen natürlichen Ressourcen, gehören den letzten 60 Jahren an.

„John Negroponte, Direktor des Nationalen Geheimdienstes, sagte, dass der Präsident Chávez bereit sei, besonders seine Feindseligkeiten gegen die Opposition fortzusetzen und die Pressefreiheit zu verringern.“

Habt ihr es erfahren, junge venezolanische Leute, dass der Präsident Chávez bereit sei, besonders seine Feindseligkeiten gegen die Opposition fortzusetzen und die Pressefreiheit zu verringern? Also hier veröffentlichen wir ohne jegliche Einschränkung, was der illustre Negroponte sagte, und ich zweifle nicht im Geringsten, dass es zu seiner Schande geschieht, wenn bei Autoren solch beleidigender und lügnerischer Behauptungen ein Mindestmaß an Scham bestehen würde.

„Negroponte, beim Ablegen seines ersten Zeugnisses nach seiner Ernennung…“ Die erste Zeugnisablegung – die ist weder gegen Posada Carriles gerichtet, oder gegen den Terrorismus, die Folter, die außergerichtlichen Morde, welche die Regierung der Vereinigten Staaten begeht, noch gegen die universelle Spionage in einer Gesellschaft wie der US-amerikanischen, zu der man soviel über die unveräußerlichen Rechte jedes Bürgers gesprochen hat, bzw. gegen die Freiheit, die Sicherheit und das Leben. Bei seinem ersten Zeugnis spricht er von nichts dergleichen. Er spricht über Venezuela und spricht über Chávez, sowohl er, als auch der Chef des Pentagon. Es ist abzuwarten, ob dieser genügend Soldaten zur Verfügung hat, um die Abenteuer fortzusetzen. Er hat jedes Mal weniger Soldaten, weniger Menschen, die bereit sind, sich anwerben zu lassen.

Wir haben vor einigen Stunden, am selben Tag jener berühmten Botschaft an das Abgeordnetenhaus, die Nachricht gehört, dass Frau Sheehan verhaftet worden war. Zum jetzigen Zeitpunkt weiß ich noch nicht, ob jene Mutter, eine wirklich sanfte Frau, – ihre Worte dort zum Forum in Venezuela beeindruckten, ihr Zartgefühl, ihre Gelassenheit; jene Mutter, welche einen Sohn verloren hat und deren Gesicht kein einziges Anzeichen von Hass aufweist, aber eine tiefe Überzeugung bezüglich der Gerechtigkeit ihrer Forderung, ihrer Aufforderung, ihres Anspruchs, dass der Krieg beendet wird – die dort in jenem Land verhaftet ist, wo Posada Carriles mindestens 70 Tage vollkommen frei war, trotzdem die Regierung der Vereinigten Staaten und die Super-Geheimagentur wussten, wo er war, was er machte und an welchem Stelle er ins Land gekommen war, und zwar ohne ihn als privilegierten Komplizen von großen Verbrechen zu verhaften, Komplize des furchtbaren, von den Geheimdiensten der Vereinigten Staaten dort in Barbados geförderten Terroraktes, der so viele Menschenleben gekostet hat und der Venezolaner mordete – mehr als einen – Venezolaner folterte und an der Operation Kondor teilnahm, der Verbrechen über alle Grenzen und Meere hinweg begangen hat, in Europa; aber sogar in den Vereinigten Staaten, wo sie eine Bombe im Auto von Orlando Letelier, dem ehemaligen Außenminister von Salvador Allende, zum Explodieren brachten, womit sie zusammen mit jenem eine US-amerikanische Bürgerin ermordeten.

Es empört zu denken bzw. zu wissen, dass Frau Sheehan verhaftet wurde – denn sie wurde von einem Abgeordneten der Legislative eingeladen, im Abgeordnetenhaus anwesend zu sein. Sie ist verhaftet und zum jetzigen Augenblick weiß ich nicht, das schwöre ich euch, ob sie noch verhaftet ist oder nicht.

Dieser Herr Negroponte „erschien gemeinsam mit dem Chef des CIA, Porter Goss, dem Direktor des FBI Robert Mueller und anderen Geheimdienstchefs des Pentagon und des State Departments vor dem ausgewählten Geheimdienstkomitee des Senats.

Hitler hatte die SA und die Gestapo, aber hatte nicht so viele Agenturen und so viele Geheimdienste zur Verfügung, niemals! Was er hatte, war ausreichend für das Begehen von mehrfachem großen Völkermord, und dabei war er nicht gefährlicher als jene, die im Besitz von Zehntausenden taktischer und strategischer nuklearer Waffen sind.

„Er führte aus, in gewissen Ländern seien einige radikale populistische Persönlichkeiten auf die Bühne getreten, die für eine staatliche Wirtschaftspolitik eintreten...“ Ob sie irgendwann einmal von einer Aló Presidente-Sendung etwas gehört haben? Von all dem, was in Venezuela angekurbelt wird, und ganz besonders von den Missionen, die Ausdruck einer wahren Partizipation der Bürger an all dem sind, was mit den Aktivitäten des Landes und mit ihrem eigenen Leben im Zusammenhang steht? „... und nehmen sehr wenig Rücksicht“ – sehr wenig Rücksicht, hört gut her, junges Publikum – „auf die demokratischen Institutionen.

Negroponte sagte, der Sieg von Evo Morales in Bolivien sei Ausdruck des Vertrauensverlustes der Öffentlichkeit in die politischen Parteien und herkömmlichen Institutionen.“

Natürlich, wie sollten sie auch weiterhin den Dummheiten und dem Unrat Glauben schenken, die ihnen täglich vorgespielt werden und die man ihnen mit Hilfe einstudierter Techniken gewaltsam einbläuen will, sie dabei in Personen verwandelnd, die wie die Tiere im Zirkus reflektorisch handeln. Dafür verwenden sie die Billion Dollar, die sie alljährlich für Werbung ausgeben; nicht für Bildung, wie es zum Beispiel unser Land tun kann und gegenwärtig tut: es gibt immer mehr Massenmedien, immer mehr Fernsehprogramme; über 60 % der Sendezeit befasst sich mit Bildung und enthält keinerlei Werbung. Daher ist es für das Imperium sehr schlecht, mit Kuba, mit den Kubanern zu sprechen.

Also, ich entschuldige mich erneut für meine Abweichung vom Text. Sogar mein Wort, mich kurz zu fassen, habe ich gebrochen.

Diese bedeutende Auszeichnung, die wir heute Hugo Chávez übergeben, wurde 1994 vom Verwaltungsrat der UNESCO auf Vorschlag ihres Generaldirektors, des hervorragenden Wissenschaftlers und Intellektuellen Federico Mayor Zaragoza instituiert in Befolgung eines kubanischen Vorschlags, als noch niemand in unserem Land Chávez kannte.

Wer hätte das gedacht; man hätte Hellseher sein und eine Glaskugel besitzen müssen um zu erfahren, dass – zu Ehren jener, die den Vorschlag unterbreiteten und unterstützten – diese Auszeichnung eines Tages an Hugo Chávez gehen würde. (Beifall)

Eine so hohe Anerkennung wird, wie es wörtlich im Text der Vereinbarung heißt, verliehen im Namen des „hervorragenden Denkers und Mannes der Tat, der Hauptinstrument der Befreiung Kubas und höchster Vertreter der spanisch-amerikanischen Literatur war“ – Martí – „als eine Form des Förderns und Belohnens besonders verdienstvoller Taten von Persönlichkeiten und Institutionen, die im Sinne des Gedankengutes und des Geistes von José Martí, die Neigung zu Souveränität und Befreiungskampf einer Nation verkörpernd, irgendwo auf der Welt Hervorragendes geleistet haben für die Einheit und Integration der Länder Lateinamerikas und der Karibik, für deren sozialen Fortschritt und die Wahrung ihrer Identität, ihrer kulturellen Traditionen und historischen Werte“.

Logischerweise würde diese Auszeichnung niemals einem Pinochet zuteil; jenen, die Zehntausende Verbrechen und Folterungen gegen die Völker in Argentinien, in Guatemala, in Paraguay begangen haben; oder die schmutzige Kriege führten wie den in Nicaragua, der Tausenden Nicaraguanern das Leben kostete; oder in anderen Teilen dieser Erdhälfte, mit Schergen und Folterknechten, ausgebildet in jenen Schulen, mit denen der Imperialismus die Regierungen der Gewalt förderte und an der Macht hielt; mit Folterspezialisten, die in den Vereinigten Staaten die Praktiken jener grausamen Taten erlernten, die gegen das vietnamesische Volk begangen wurden, wo in einem ungerechten Krieg vier Millionen Menschen ihr Leben lassen mussten und weitere Millionen zu Invaliden wurden.

Für jene wird es niemals Auszeichnungen geben, für die Verbrecher, die Vaterlandsverräter; für jene, die Millionen, Hunderte Millionen Menschen auf dieser Erdhälfte verraten, für die es nicht genügend Ärzte, Schulen, Arbeitsplätze, Lehrer gibt und wo zum Beispiel Millionen des Augenlichts verlustig gehen, halb und auf die Dauer dann ganz erblinden.

Wie sollten sie also die Programme von Leuten wie Hugo Chávez unterstützen; von Leuten, Herr Negroponte, die 17 Millionen Venezolanern ärztliche Versorgung ermöglichen, die es früher für sie nicht gab, nicht einmal eine Apotheke hatten sie. Und heute erhalten diese 17 Millionen Menschen von der bolivarianischen Regierung nicht nur die ärztliche Versorgung, sondern auch die Medikamente kostenfrei.

Es ist das Verdienst eines echt revolutionären Prozesses, der augenoptische Untersuchungen und eine kostenfreie Aushändigung von Sehhilfen förderte; ebenfalls kostenfrei ist die zahnärztliche Versorgung, die heute im Rahmen des vollkommensten sozialen Programms, das es je gegeben hat, erfolgt. Und zwar nicht nur auf dem Gebiet der Bildung, sondern auch dem des Gesundheitswesens, das Mitte 2006 über 600 integrale Diagnosezentren verfügen wird, erstklassige Polikliniken, 600 Physiotherapie- und Reha-Zentren, deren elektromagnetische Geräte von den weltbesten Herstellern stammen, sowie 35 Diagnosezentren mit Spitzentechnologie, wofür bereits das Neueste an Geräten gekauft wurde. Darüber sagen die Anführer des Imperiums nichts, denn nur sehr wenige Privatkliniken der Vereinigten Staaten sind im Besitz von Gerätegruppen der jüngsten Generation, wie sie in den genannten Zentren verfügbar sein werden.

Die Betreuungsleistungen werden sich auf sämtliche Schichten der venezolanischen Gesellschaft erstrecken. So forderte es Präsident Chávez vor reichlich einem Jahr. Daher erhöhte sich die Gesamtanzahl der bei Kuba bestellten Zentren von 824 auf 1 235.

Dabei übertreibe ich nicht. Ich weiß wohl, dass in den Vereinigten Staaten alles vom Prinzip der Gewinnerzielung bestimmt wird und dass überaus teure Geräte lediglich bei wenigen Bevorzugten eingesetzt werden. Bei Venezuela bin ich sicher – und das aus unserer eigenen Erfahrung heraus – dass diese Geräte täglich bei 30, 40, 50 Patienten zum Einsatz kommen werden.

Ich hege nicht den geringsten Zweifel, dass das Vaterland Bolivars ebenso wie Kuba, und viel schneller noch als Kuba, Exzellentes in den Versorgungsleistungen erreichen wird; wir sind noch nicht am Ziel, obzwar schon recht nahe. Wir haben mehr als 70 000 Ärzte; davon sind etwa 60 000 Fachärzte, die Master-Studiengänge absolvieren oder ihre Promotion vorbereiten; menschliches Kapital, wie es auch Chávez ausbilden will; Dozenten, Ärzte, Ingenieure; Hochschulabsolventen, die ebenfalls Dozenten und Doktor der Wissenschaften werden; das ist die Schaffung von menschlichem Kapital, das nicht versiegt wie beispielsweise das Nickel, das Aluminium oder die Kohlenwasserstoffe. Nein, es vervielfacht sich, denn diese jungen Menschen aus Venezuela und Bolivien, die heute voller Lebenskraft, Hoffnung und Vorsätzen in Zentren von hoher Qualität eintreten, werden bei Erhalt ihres akademischen Grades viel mehr wissen und sich gesteigert haben; sie werden sich erneut gesteigert haben, wenn sie eine Fachrichtung beherrschen; dann wieder, wenn sie ein oder zwei internationalistische Einsätze erfüllt haben; sie werden sich aufs Neue gesteigert haben nach dem Abschluss eines Master-Studienganges oder einer Promotion, wie dies in naher Zukunft bei unseren Ärzten massiv der Fall sein wird.

Nichts ist mit dem menschlichen Kapital vergleichbar. Und eines Tages werden die kommenden Generationen dem bolivarianischen Prozess zwei Dinge zuerkennen: erstens das Wichtigste: Entwicklung und Steigerung des venezolanischen menschlichen Kapitals bei der Erkenntnis, dass dieses niemals versiegt; Schutz der natürlichen Ressourcen des Landes; Aufruf zur Integration und Kooperation in einem geeinten Amerika, um so für mehr als 100 Jahre – 200 Jahre, wenn gespart wird – den erforderlichen Brennstoff abzusichern und in der Zwischenzeit die Entwicklung der nötigen Technologie zur Schaffung der Ersatzstoffe des gegenwärtig eingesetzten Brenn- und Kraftstoffes; die Ersatzstoffe für Erdöl, die es geben wird, doch so wie es heute in der Welt aussieht, werden diese das ausschließliche Monopol der Reichsten sein, diejenigen, die auf höchster Entwicklung basieren, um die Völker der Dritten Welt noch stärker auszubeuten, sollten wir uns nicht dagegen auflehnen und dies bis zum letzten Atemzug zu verhindern suchen und nicht nur für einen gerechten materiellen Wohlstand, sondern für das Überleben kämpfen! Und mit Sicherheit weiß ich, dass das geschehen wird (Beifall und Ausrufe).

Diese Internationale Auszeichnung „José Martí“ wurde Präsident Hugo Chávez Frías auf Vorschlag von sechs lateinamerikanischen Ländern verliehen: Panama, Uruguay, Brasilien, Argentinien, Dominikanische Republik und Kuba. Angenommen wurde er einstimmig – ich wiederhole, Herren Rumsfeld und Negroponte, einstimmig – von einer Jury aus angesehenen Persönlichkeiten der Welt, die einmütig seine Verdienste im Unabhängigkeitskampf der Völker Unseres Amerika würdigten.

Präsident Chávez hatte den Wunsch, die Auszeichnung in Havanna entgegenzunehmen; in dieser Stadt, in der José Martí am 28. Januar 1853, vor genau 153 Jahren und sechs Tagen, geboren wurde. Sein Geburtsdatum liegt ziemlich nahe.

Unter uns weilen heute anlässlich dieses außergewöhnlichen Aktes 38 hervorragende Intellektuelle der Welt, die speziell zu diesem Anlass gekommen sind; darunter fünf der sieben Mitglieder der Jury für die Internationale Auszeichnung „José Martí“. Sie sind nicht beschämt, sie Präsident Hugo Chávez zuerkannt zu haben, der sie in diesem Ausmaß verdient.

Ebenfalls anwesend sind mehr als 100 bedeutende Künstler, Schriftsteller, Verleger und Professionelle aus vielen Ländern, die zur XV. Internationalen Buchmesse gekommen sind. Die Messe ist dieses Jahr mit vollem Recht der Bolivarianischen Republik Venezuela gewidmet, wo Bildung, Gesundheitswesen und Kultur erblühen. (Beifall und Ausrufe)

Wer nun genau ist heute auf dieser Veranstaltung?

Als eine schlagende und unwiderlegbare Erwiderung auf die Schändlichkeit derer, die eine Welt voller Analphabeten, Unwissender, Hungernder, Kranker und Armer anstreben, um sie der schändlichsten Ausplünderung auszusetzen, sind heute hier auf diesem glorreichen Platz:

· 3 421 venezolanische Studenten des neuen Projektes der Ausbildung Lateinamerikanischer Mediziner; (Beifall und Ausrufe)

Hebt die Fahnen schön hoch, damit man in den Vereinigten Staaten sieht, was Chávez zur Unterstützung der Jugend tut.

· 2 592 aus Bolivien; hebt die Hände; (Beifall und Ausrufe)

· 477 aus Honduras; hebt die Hände; (Beifall und Ausrufe)

· 334 aus Timor Leste; (Beifall und Ausrufe)

· 200 aus Ecuador; (Beifall und Ausrufe)

· 59 aus Paraguay, im neuen Studienjahr; (Beifall und Ausrufe)

· 50 aus Guatemala, doch bald werden es 2 000 sein; (Beifall und Ausrufe)

Insgesamt sind es 7 133, die bereits in Kuba sind.

Ebenfalls anwesend bei dieser öffentlichen Feierlichkeit sind:

· 2 206 Studenten der Lateinamerikanischen Medizinschule, Escuela Latinoamericana de Medicina, ELAM, Havanna; (Beifall und Ausrufe)

· 200 der Internationalen Schule für Körperkultur und Sport; (Beifall und Ausrufe). Seht nur, wie kräftig sie sind.

· 1 100 des Programms der Vorbereitung von Ärzten, technischem und ingenieurtechnischem kubanischem Personal für internationalistische Einsätze; (Beifall und Ausrufe). Sie sind weiter weg.

· 1 224 venezolanische Studenten der Ausbildung von Sozialarbeitern; (Beifall und Ausrufe). Seht, ein Wald von Fahnen.

· 4 806 junge kubanische Sozialarbeiter in Vertretung der 28 000, die es heute gibt;

· 8 000 kubanische Studenten der Universität der Informatikwissenschaften; (Ausrufe)

· 600 junge kubanische Instrukteure der Kunstdisziplinen, Mitglieder der Brigade „José Martí“ der Stadt Havanna; Uh! Ganz weit weg; (Lachen)

· 850 Mitglieder der kubanischen Delegation zum VI. Weltsozialforum in Caracas; (Ausrufe)

· eine Vertretung des Betreuungspersonals von Patienten der Operación Milagro (Mission Mirakel) in den Klinikunterkünften;

· mehr als 43 000 kubanische Schüler der Federación de Estudiantes de Enseñanza Media, Vereinigung der Mittelschüler, FEEM (Ausrufe) und des Studentenbundes, Federación Estudiantil Universitaria, FEU (Ausrufe); vertreten durch Studenten der Schulen für Instrukteure in Disziplinen der Kunst, der Technischen und Berufsausbildung, des Spezialgymnasiums für Exakte Wissenschaften „Wladimir Iljitsch Lenin“, Lehrer der Schnellausbildung für die Grundschulstufe, sämtliche Fächer unterrichtende Lehrer der Mittelschulstufe, KrankenpflegerInnen, Technologen des Gesundheitswesens und Studenten der Universitätszentren der Stadt Havanna;

· eine Vertretung von Studierenden in militärischen Studienzentren;

· 42 000 Beschäftigte des Bauwesens, der Touristikbranche und der Firmen CIMEX und CUBALSE, die sich in der Nähe des Platzes befinden;

· Vertreter mehrerer Organisationen und Einrichtungen, die sich mit dem Studium des Werkes von José Martí befassen; (Ausrufe)

· Vertreter von Organen, Institutionen sowie politischen und Massenorganisationen

· 125 000 Mitbürger der Stadtbezirke Centro Habana, Cerro, Habana Vieja, Boyeros, Diez de Octubre, Playa und Plaza de la Revolución.

Vor wenigen Tagen erst traf das von Bolívar und Sucre befreite leidgeprüfte bolivianische Volk eine Naturkatastrophe auf das Härteste. Venezuela und Kuba kamen diesem Bruderland zu Hilfe.

Sobald es in unserem Land bekannt wurde, nachdem Evo einen Aufruf an die internationale Gemeinschaft gerichtet hatte, startete ein Flugzeug Kubas, eine IL-62 mit 15,7 Tonnen Medikamente an Bord, und nur Stunden später startete vom Flughafen Rancho Boyeros eine weitere Maschine mit 140 Ärzten, spezialisiert auf die Bekämpfung der Folgen, die Naturkatastrophen beim Menschen hinterlassen; (Beifall und Ausrufe); eine komplette Brigade des Kontingents „Henry Reeve“. Alle Brigaden, um die Evo bittet, werden in dieses Bruderland starten. (Ausrufe)

Auch bereiten sich Venezuela und Kuba auf den von Evo zu bestimmenden Beginn der Alphabetisierungskampagne in Bolivien vor. Diese wird alle vorangegangenen Kampagnen übertreffen, denn alphabetisiert wird in Spanisch und gleichzeitig Aimará oder Khechua, je nachdem. (Ausrufe)

Es wird eine neue Art des massiven Alphabetisierens, ein kolossaler Versuch; und ich kann mir vorstellen, dass in der Zukunft andere Völker ihren Nutzen aus all diesen Erfahrungen ziehen werden. Wir beiden Länder, Venezuela und Kuba, sind miteinander verbunden in der Kooperation mit Bolivien – wie auch in anderen Dingen; doch nicht, um Bomben auf irgendein Land abzuwerfen, Streitkräfte einzusetzen, terroristische Methoden oder Gewalt anzuwenden. Ganz im Gegenteil, wir sind verbunden in der Umsetzung einer vollkommen brüderlichen und humanitären Aktion, wie der Schriftsteller Bonasso ausdrückte. Wir bereuen es nicht, unser Volk bereut es nicht. Es ist stolz darauf. Auch die Venezolaner werden es niemals bereuen; und inmitten enormer Hindernisse, Schwierigkeiten und Risiken, die wir nicht unterschätzen, werden wir ein aufrichtiges Verlangen nach Frieden haben und das Glück, für eine wirklich bessere Welt zu kämpfen.

Ich will nicht ausführlicher werden – so stand in meinem Programm, obwohl ich glaube, dass ich zu weitgreifend war, wofür ich mich noch einmal entschuldige. Hinzugefügt werden soll nur noch, dass nichts und niemand die leuchtende Zukunft der Völker Lateinamerikas und der Karibik verhindern kann.

Hasta la victoria siempre!

(Ovationen)